In diesen Tagen tritt sie wieder massiv ans Licht … die GANZE WAHRHEIT. Schließlich geht es auch um sensible Themen … wie Hitzeschlag, Körperverletzung insbsondere von Alten und Schwangeren, Umweltverschmutzung, um die Beeinflussung des Lebens und um Zukunft … oder gar um Zukunftsfähigkeit?
Also … ich dachte immer in solchen Situationen spricht “man” als verantwortungsvolles, lernfähiges und transparentes Unternehmen die GANZE Wahrheit – um jeden Preis. In Zeiten des Internet ist das besonders ratsam. Und … es gibt sooooo viele Beispiele aus der Vergangenheit, in der auch ohne Internet, wirkliche Schweinereien sehr schnell ans Licht kamen. Aber … es gibt noch immer Menschen, die glauben sie wüßten es besser und LÜGEN alle an … um gleichzeitig auch noch zu behaupten, dass das was sie da von sich geben wäre die …. GANZE Wahrheit. Puhhh. Ich aus der Generation 1969 denke da sofort an Mr. Barschel und sein Ehrenwort. Das ist aber schon ziemlich lange her.

Nun sitzen in Unternehmen wie BP oder der Deutschen Bahn (DB) oder der Interessenvertretung der europäischen Plastikindustrie wirklich sehr hochbezahlte Manager … genauso wie bei Nestle, deren letzten Info-GAU wir auch hier beschrieben haben. Hochbezahlt heißt eigentlich auch bauernschlau, intelligent und ausgebufft – oder? Vor allem heißt es aus meiner Sicht: IGNORANT! Und das sollte eine der Todsünden sein, zeigt Ignoranz doch massiv eine mangelnde Wertschätzung seines Gegenübers. Ich möchte heute einmal nicht die halben oder Salami-Wahrheit der Bahn aufgreifen. Auch nicht die plumpen Photoshop-Experimente von BP, nichts von Palmöl-Nestlé. Ich möchte heute eine Geschichte der Lobbyisten der Plastik-Industrie aufgreifen …

Es war einmal ein Film … Read the rest of this entry »

… ist der Untertitel oder das Motto der ersten “Tage der Utopie” in Deutschland. Und ab sofort ist diese visionäre Veranstaltung in Breklum bei Husum im CJK buchbar.

Die eingeladenen Referenten versprechen spannende Bilder der Zukunft in den Themenbereichen Umwelt, Nachhaltigkeit, Personalentwicklung, Stadtentwicklung, Wandel, Zukunftsfähigkeit und Gesellschaft. Im einzelnen haben wir gewinnen können:

Werner Boote, Filmemacher “Plastic Planet”

Prof. Gion Caminada, Architekt

Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Physiker & alternativer Nobelpreisträger

Dr. rer pol. Hans Christoph Kürn, Siemens AG, Personalentwickler

Sie dürfen nicht weniger als Zeit für Impulse, neues Denken, spannende Dialoge und offene Menschen erwarten – ein Format, das ermöglicht, entschleunigt und den Blick auf Wesentliches wieder freigibt. Wir würden uns freuen Sie dort begrüßen zu dürfen – allerdings stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung.

Alle weiteren Infos finden Sie hier:

www.tagederutopie.de

Was könnte diese Begriffe verbinden? Ich verrate Ihnen jetzt ein Geheimnis … als wir den Zunft[blog] vor genau 2 Jahren – also um und bei vor 730 Tagen – starteten, hatte wir natürlich die Eröffnungsfeier der Fussballweltmeisterschaft just heute, am 2. Geburtstag unseres Blogs, fest im Blick. Wir setzen sonst Impulse, das sollte ein besonders großer Impuls werden.

Ansonsten ist alles erfrischend anders als sonst … keine Rückblicke, keine Statistik, keine Selbstgefälligkeiten … wir werden die nächsten 365 Tage bestimmt weitermachen und haben Lust dazu.

Es ist Tradition, dass am Geburtstag im wesentlichen die Leser des Blogs zu Wort kommen (in den Kommentaren zu diesem Artikel) … mit Kritik, Wut, Wünschen, Lob, mit Werbung in eigener Sache … oder mit was auch immer …

Bühne frei für Sie …

Wenn der Name Programm ist, wird es SUPER: Sustainovation.

Wenn ich nicht in und um Hamburg meine Runden drehen würde, dann wäre diese Veranstaltung ein muss für mich. Hingehen!

“Sustainovation ist eine Open Space IdeenKonferenz zum Thema “Nachhaltigkeit als Motor für Innovation“. Die Veranstaltungsserie feiert vom 26. bis 27. Juni 2010 in Wien ihre Premiere und wird ab dann (in Wien) jährlich stattfinden.”

http://mehrblick.at/sustainovation/

Wenn Sie ES denn tun … bitte, bitte, bitte, … lassen Sie uns Ihre Eindrücke von dieser Erfahrung wissen!

Erinnern Sie sich noch, dass wir einen Beitrag zum Thema Kreativität und Bildung geschrieben haben? Mehrere … werden Sie denken ;-) . Richtig:

Kreativität, Musik … und Zustände, die wir noch nicht wählen konnten.

Bildungskrise … über die Ausmerzung der Kreativität

In einem etwas weiter gefassten Sinne …
Haben Sie Ihre Talente entdeckt … und lieben Sie was Sie tun?

Und was soll ich schreiben? Heute lese ich in der Der ZEIT auf Seite 42 die Überschrift – oder besser die Subline:

“Bundesbildungsministerin Annette Schavan will die Kreativität im Hörsaal fördern”

Was würden Sie denn da denken? Ich denke: Warum … Read the rest of this entry »

Arminius und … Tusnelda … was für tolle Namensgeber! Und wir finden sie auch als Figuren an der Halle. Am letzten Samstag habe ich mir die Arminiushalle in Berlin-Moabit zum ersten Mal angeschaut. Die Halle, die wahrscheinlich zum Oktober – so der aktuelle Plan -, zur ersten Zunft[halle] werden wird.

Ich habe einige Impressionen mitgebracht:

Schön, spannend, morbide, trashig, altmodisch, … sind die Adjektive, die mir beim Betrachten der Bilder in den Sinn kommen. Genau in diesen widersprüchlichen Worten spiegelt sich das kreative Potential, Sinn und Wert der Halle: Sie ist nicht fertig, wartet nicht darauf hübsch und glatt gemacht zu werden. Sie wartet auf einen tollen Inhalt und wird sich mit diesem weiter entwickeln. Nicht über Nacht, auch nicht über einen Monat. Die Arminiushalle trägt eine Identität, die wir nicht aufgeben oder maßgeblich verändern wollen.

Wer bisher Angst hatte, dass … Read the rest of this entry »

Ich bin traurig. Deshalb machen wir heute mal wieder eine Übung zum “Aktiven Überwinden von Missständen” – ASHOKA … wird das auch genannt. Ich habe zu ASHOKA und zu einer beispielhaft guten Umsetzung einen kleinen Beitrag geschrieben – nicht das Sie denken, dass es uns immer nur um Fehler geht! Obwohl: Richtig … ich bin traurig, weil ich heute wieder einmal über ein beispielhaft nicht gelungenes Projekt schreiben werde … sozusagen um Ihnen zu helfen es viel besser zu machen ;-) !

Ich habe gestern eine Mappe für meinen Sohn gekauft und fand zu Hause in der Tüte – Wunder-oh-Wunder – dieses Prospekt der Firma Seltmann aus Weiden:

Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit auf den “grünen Bereich” lenken. Dort steht:

“be green – Natürlich Seltmann Weiden – Technologie – Umwelt – Gesundheit”

Nicht nur – sorry für die leicht zynische Bemerkung – das ich dort die Worte “konsequent” und “logisch” vermisse, nein! Leider kann ich Ihnen hier (noch) nicht das haptische Gefühl beim berühren des Prospektes vermitteln: Das Ding ist sehr glatt, wertig und an unglaublich vielen Stellen mit UV-Lack partiziell “aufgebrezelt”. Auf dem nachstehenden Bild können Sie das ein wenig daran erkennen, dass der lackierte Teller sehr plastisch wirkt:

So … und jetzt die Frage … Read the rest of this entry »

Ohhhhh … mal wieder eine Anzeige in der DIE ZEIT. Diesmal sogar zwei Seiten – obwohl die Überschrift ja lautet, dass Großes eher “klein” anfängt. Mhhhhh. Und überhaupt … wenn ich da so grob über die Punkte schaue … was daran ist genau klein?

Oh, die Telekom beschäftigt sich mit Nachhaltigkeit und spricht in diesem Zusammenhang von Selbstverpflichtung! Das ist doch super! Und auch die Punkte lesen sich nicht so schlecht. Verantwortung … bahh! Die Telekom als Enterprise 2.0. Da werden eine Menge Anderer – jetzt wo ein Beispiel da ist – wohl auf den Zug aufspringen, auch in Nachhaltigkeit machen. Oder? Oh Telekom unser Vorbild … nur zu!

Nun, ich habe mich nicht nur gefragt, was diese Mega-Anzeige mit “klein” zu tun hat, ich frage mich auch, wozu die Telekom das mit Utopia macht? Der Wandel zur Nachhaltigkeit – wir nennen das ja lieber Zukunftsfähigkeit – fängt doch zunächst innen, in der Telekom an. Wozu braucht es da ein Unternehmen, das vermeintlich nachhaltige Verbaucher, die strategischen Konsum betreiben, organisiert? Verstehe ich nicht. Und mir ist nicht nur das aufgefallen … wie man aus meinen Anmerkungen mit Kuli in der Anzeige selbst sehen kann.

Ich sinniere noch immer über die Vielfältigkeit dieses “wir” in den unterschiedlichen Sätzen nach. Da die Anzeige von keinem unterzeichnet ist, ist das unklar. Mal scheint “wir” die Führungsriege, mal die Telekommitarbeiter, mal die Telekom und Ihre Kunden gemeinsam zu sein? Wer spricht in dieser Anzeige denn nun zu mir? Ich könnte mir jetzt den Spaß machen und einmal die Telekom-Hotline anrufen … gesagt, getan. Die Dame am Telefon verstand nur Bahnhof … welche Anzeige? … wie Nachhaltigkeit und Verantwortung? … in der DIE ZEIT? … nein zu dem “wir” kann ich Ihnen auch nichts sagen, ich kenne die Anzeige und die Aussage darin gar nicht! Und wie sich das auf mich als Kunden auswirken soll, wie in der Anzeige beschrieben, wußte die Dame auch nicht – obwohl sie doch die Schnittstelle zum Kunde ist! Na … Ehrlich: Ich hatte keine Lust auch noch auf die angegebene Internetseite zu schauen … dann würde der Artikel hier womöglich noch länger werden. Bewahre!

Ich habe da mit dem Hotline-Anruf etwas probiert. Ich habe Dialog probiert. Und genau dieses Wort … Read the rest of this entry »

Waren Sie gestern auch auf einem Ketten-Brunch, einem Ketten-Lunch, einem Ketten-Frühstück, einem Ketten-Happening oder eben direkt ein Bestandteil dieser Kette? Tja … wir fanden das alles sehr beeindruckend … unsere drei Kinder übrigens auch. Bei uns lief die Kette 30m entfernt den Elbhang herunter vorbei … so waren wir fast mittendrin in den Taktoren aus dem Wendland, den Trommelgruppen, den Massen aus Fahrradfahrern und Familien. Hier einige Eindrücke von der Kette auf 2 km vor Krümmel auf der Elbuferstraße in Geesthacht.

Wir können sagen … bei uns stand die Kette … auf min. gut 8 km! Und es sah anfangs gegen 14 Uhr noch gar nicht danach aus. Aber plötzlich wie von Geisterhand formierten sich alle entlang des Mittelstreifens, probten mit La-Ola-Wellen, Klatsch-Attakten und fassten sich am Ende dann an den Händen. Das war ein echtes Wowwww-Gefühl … mit Menschen, die quer aus der Republik hierher gekommen waren … um ein Zeichen zu setzen … ein Zeichen auf gelbem Untergrund mit roter Sonne, dass fast schon vergessen war. “Wir sind das Volk”-Gedanken kamen da auf. Und natürlich ist davon auszugehen, dass die min. 100.000 Menschen nicht Kunden von Vattenfall oder E.ON sind … und das jeweils auch 10 anderen weitersagen … das es Alternativen gibt, die auch nicht mehr kosten und eben nicht Atomstrom liefern, den wir scheinbar immer weniger zu brauchen scheinen.

So ist die Bewegung wiedergeboren … ein Zeichen ist zurück, dass ganz viele Menschen verbindet. Und ich habe keinen Polizisten, keinen Randalierer und keinen Atonomen gesehen … nur Familien, freundliche Menschen und eben Menschen die etwas verbindet … diesmal sogar in strahlendem Sonnenschein. Ist das Anti-AKW 2.0???

Heute las ich auf Spiegel-Online dazu, dass die CDU, allen voran ihr … Read the rest of this entry »

Als ich die Überschrift das erste Mal gelesen habe, habe ich mich ehrlich gefragt … wie kann das zusammengehen? Wo ist der Zusammenhang hinter diesem Konstrukt.

Nun, darauf gibt es eine einfache Antwort … und jeder hätte Sie gestern Abend im Heute-Journal sehen können. Direkt personifiziert wurden die Begriffe ICH-Mensch und Vorbild in unserem tollen Verkehrsminister Ramsauer. Ich konnte seiner Befragung durch Klaus Kleber leider nur sekundenlang standhalten, was auch damit zu tun hatte, dass ich die Fernbedienung zum Umschalten nicht wirklich schnell fand. Überkeit stiegt in mir auf … puh! Was für ein … netter Mensch. Direktere und ehrlichere Bezeichnungen womöglich in Assoziation zum Namen Ramsauer verbietet der gute Ton hier … diesmal leider. Warum dieser Lobgesang … na, ich versuche mal die wesentlichen Bruchstücke der O-Töne von gestern wiederzugeben:

“ICH werde natürlich überprüfen, ob …” … “ICH lasse mir nicht vorschreiben wann ich …” … mir reichten diese Satzbruchstücke zusammen mit dem Ton des Herrn Ramsauers … um zu wissen, dass da der falsche Mann am falschen Platz sitzt. Zu wissen, dass dieser unwählbar ist, Schmimmes in Gang bringt. Und das es ein weiteres negatives Beispiel für Politiker und Politik ist … kein Wunder das deren Ruf ruiniert ist. Ich versuche zu erahnen was geschieht, wenn der Peter mit dem Guido … Herr Kleber hatte auch so seine Schwierigkeiten und musste wohl häufiger unterbrechen und nachhaken … um seine Fragen beantwortet zu bekommen. Reden tun sie alle gerne, nur eben antworten nicht. Auch ein Qualitätsmangel. Politik 2.0 … das wäre es doch.

Und was ist das, was wir hier beobachten? Eine Auswirkung der … Read the rest of this entry »

Ich habe einem ähnlich gearteten Themenkomplex bereits schon einmal einen Beitrag gewidmet, in dem auch der Bezug zu Sir Ken Robinson eine Rolle spielte.

Bevor Sie jetzt weiterlesen, sollten Sie sich die 20 min nehmen und diesen Vortrag schauen … es gibt deutsche Untertitel. Wenn Sie diese Zeit nicht aufwenden möchten, habe ich eine gute Nachricht … Sie brauchen nicht weiterlesen und versäumen wahrscheinlich für Ihr persönliches Leben nicht so viel. Das ist doch einmal eine klare Aussage, oder?

Wieviele Zustände gibt es denn eigentlich heute, die wir haben können? ADHS, Burn out, Stress, … Sie kennen sicher mehr als ich. Ich möchte auf dem Zustand “She is a dancer” ein wenig verweilen. Weil das mit Musik zu tun hat. Und Musik ist wichtig, finde ich.

Wir konzipieren und planen gerade die ersten “Tage der Utopie” in Deutschland. Ein Format, das bereits 4 mal sehr erfolgreich in Österreich stattgefunden hat und immer neben den Vorträgen auch Musik in seinem Mittelpunkt hatte. Musik für utopische Themen, die – so unisono die Aussage der Veranstalter und der Teilnehmer – Räume öffnen konnte, die Dinge ermöglichte, die eine andere Perspektive schuf. Gerade in diesem Moment sind wir dabei eben für unsere erste Veranstaltung im Oktober Musik zu finden, Künstler, die wir für ein solches Vorhaben begeistern können. Es wird Musik nur für dieses Format und diesen Kontext sein … individuell und persönlich.

Wenn Sie jetzt an Musik denken … Read the rest of this entry »

Lange nichts mehr geschrieben hier … finde ich. Das ist irgendwie der Tatsache geschuldet, dass sich einiges tun bei uns. Stück für Stück wird die erste Zunft[halle], die Arminiushalle in Berlin, und auch die visionären “Tage der Utopie” im Oktober nehmen Form an. Wowww! Dennoch möchte und werde ich das hier nicht vernachlässigen.

Ich bin in diesen Tagen auf ein Magazin für Vordenker zum Thema Nachhaltigkeit aufmerksam geworden. Nochmals Wowww. Insbesondere auch deshalb, weil es von der renomierten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC (PriceWaterhouseCoopers) stammt. Ohne das wir jetzt überhaupt weiterlesen … wenn DIE das Thema behandeln, na dann scheint das ja wirklich sehr wichtig zu sein. Oder?

Ich habe mal versucht mir ein Bild zu machen: Erster Eindruck … Klima, alternative Energie, alle großen Player von Radermacher über Yunus bis hin zu Frau Langer? Leider hat die letzte es nicht in dieses Magazin geschafft. Warum eigentlich nicht? Also eher “Welt retten” als “zukunftsfähig werden”. Die ZEIT Nr. 16 hat darüber hinaus in der Rubrik “30 Sekunden für” berichtet, … Read the rest of this entry »

“Schon wieder Montag”

“Das wird meine Woche”

Heute schon mal bei Nestlé reingeschaut? Nein? Komisch.

Ich habe heute in den Medien gelesen, dass da etwas in Sachen Palmöl bei dieser schweizer Firma Nestle im Bereich “Kit Kat” schiefgelaufen ist. Greenpeace hat da etwas aufgedeckt. Ich dachte mir: Oh Mann die haben eine Nachhaltigkeitsstrategie, finden Kunden toll und sind sicher offen. Also: Nicht bei Greenpeace sondern fluggs heute Nachmittag mal direkt bei Nestle geschaut.

Ich habe dann in den letzten 5 Minuten genau (ich habe mitgezählt inkl. “back”) 35 Klicks auf eben dieser Site verbraucht … was für eine Menge, was für eine Investition. Und Sie werden es schon wissen … kein Wort über Palmöl und die aktuellen Vorwürfe … oder gar eine Entschuldigung (stand in der Presse, das es die gibt) gefunden. Nichts zu dem Palmöl, nichts zum Vorgehen, nichts zu den Vorwürfen … NICHTS.

Also … machen wir doch mal einen kleinen Workshop am Beispiel dieser Site … ich suchte Infos zu den aktuellen Palmöl-Vorwürfen in der Presse:

Als erstes habe ich nach “Aktuelles” gesucht … nichts. Also folgende Pfade probiert:

Unternehmen … nichts.
Unternehmen > Lieferanten … nichts.
Neuer Anlauf … Read the rest of this entry »

Gestern bin ich auf einen Artikel bei iBusiness aufmerksam geworden, der von Christian Hoffmeister und Joachim Graf verfasst wurde:

Digital Naives: Die Internet-Mythen der deutschen Verlage

Leider nützt Ihnen ein link wenig, weil sich der Artikel im Bezahlbereich der Site findet. Dennoch nehme ich diesen zum Anlass dieses Thema einmal hier zu beleuchten.

(c) nikolaus67 pixelio.de

(c) nikolaus67 pixelio.de

 

Das letzte was ich in diesem Zusammenhang im Kopf habe, ist der Streit um die Tagesschau-App, die Realisierung des Bezahlvorhangs vom Hamburger Abendblatt sowie die anschließende Fehde des Chefredakteurs bzw. des Verlagschefs mit Kunden und Wettbewerbern. Ist ja vielleicht Schnee von gestern, bei mir aber noch immer präsent.

Zum erwähnten Artikel: Der Autor arbeitet drei Mythen seitens der deutschen Verlage heraus:

  1. Die schnellen fressen die Langsamen
    … soll falsch sein, weil eher die Guten die Schlechten fressen
  2. Kannibalisiere dich selbst
    … digital muss nicht zwangsläufig Verluste im Ursprungsmarkt Print bedeutet
  3. Es gibt ein digitales Geschäftsmodell
    … eben nicht. Das sei wohl der größte Mythos … die Suche nach dem in sich geschlossenen digitalen Geschäftsmodell.

Es bleibt in dem Artikel nicht bei dieser Kritik, es folgen konstruktive Vorschläge für einen Paradigmen-Wechsel.  Herr Graf beschließt dann den Artikel mit drei eher düsteren Szenarien für Verlage: Verlage werden zu Knechten von Apple, Google & Co. … und sterben. Über Leistungssschutz-Bestrebungen schaufeln sich Verlage ihr eigenes Grab. Und die sog. “weiter so”-Aktivitäten führen zu immer weiter sinkenden Renditen und Entlassungen und wiederum … zum Tod. … wenn es denn keinen Paradigmen-Wechsel gibt.

Sie merken schon, das hier ist ein wenig umfassender …

Ich bin dann hingegangen und habe einen guten Freund von mir zu diesem Artikel befragt. Er arbeitet bei einem Verlag und sitzt mit seinem Aufgabengebiet sozusagen mittendrin in dieser Diskussion. Der hatte nun folgende Meinung … Read the rest of this entry »

Tja, werden Sie vielleicht gedacht haben, als Sie die Überschrift gelesen haben, dass ist doch klar die Forstwirtschaft, die den Begriff geprägt hat! Hab ich auch gedacht! Und dennoch geht die Geschichte viel früher los. Genau im Jahre der Entdeckung Amerikas … 1492 in Leipzig.

“Iudicium lovis – Das Gericht Jupiters, gehalten im Tal der Schönheit” … war eine kleine Erzählung aus der Feder von Paul Schneevogel, der seinen Namen später in Paulus Niavis änderte. Er stellte sich mit Blick auf den extensiven Silberabbau damals schon die Frage nach dem Recht des Menschen, die Natur zu plündern und schuf damit eine Art frühes grünes Manifest.

(c) Klaus Bouda pixelio.de

Es ist davon auszugehen, dass der Freiberger Oberberghauptmann Hans von Carlowitz im Jahre 1713 eben jene Schrift von Niavis im Regal hatte und mit dem Satz “dass es eine continuirliche, beständige und nachhaltende Nutzung (des Holtzes) gebe”, eben diese Karriere der Nachhaltigkeit begann.

So ist es wohl auch kein Wunder, dass der Begriff heute etwas abgenutzt und verbraucht daher kommt – obwohl dieser von seiner Wichtigkeit eher imens an Bedeutung gewonnen hat. Und jetzt ist dieser auch noch gut 200 Jahre älter geworden. Wir sollten ihn bewahren, hegen und weiter pflegen. Und vor allem eines: Mit Leben füllen!

Und wer das jetzt noch viel genauer wissen möchte, um zukünftig vielleicht die alten Nachhaltigkeitshasen zu verblüffen, kann das in den  Zeitläufen der ZEIT Nr. 10 nachlesen, die sogar einen Ausblick auf das Jahr 2154 wagen. 2154 wird einigen bekannt vorkommen: Es ist das Jahr des erfolgreichsten Films aller Zeiten: Avatar!

Puhhhhhh. Ich habe gar nicht gemerkt, dass wir uns hier eine kleine schöpferische Pause gegönnt haben … nun dann. Frisch ans Werk …

Bei der Inspiration zu diesem Artikel, habe ich gefühlt, dass dieser Blog eigentlich schon mehr als einen Artikel zum Thema Bildung enthält. Es war aber nur gefühlt … und falsch gefühlt. Komisch eigentlich, weil mich dieses Thema umtreibt. Allerdings … so richtig passt das auch nicht hierher … denken Sie … denke ich auch im ersten Moment.

(c) Klaus Steves pixelio.de

(c) Klaus Steves pixelio.de

Aber dann denke ich daran, dass wir wohlmöglich bald die Arminiushalle Zunft[halle] in Berlin eröffnen und vielleicht auch Auszubildende suchen werden. Und ich denke daran, dass ganz viele Handwerker und Manufakturen neue und auch kreative Nachfolger brauchen und suchen. Diesem Gedanken folgend komme ich bei PISA vorbei. PISA, dass doch alles viel besser machen sollte: Bessere Schüler, mit besseren Fähigkeiten sowohl im Wissens- als auch im sozialen Bereich. Und über PISA reden wir schon so lange, dass doch erste Erfolge sichtbar sein sollten. Das denke ich.

Dann denke ich an “Bildungskrise … und die Ausmerzung der Kreativität”, eben daran, dass unser Schulsystem, überhaupt wohl alle westlichen Schulsysteme, darauf ausgerichtet sind … Read the rest of this entry »

Manchmal wundere ich mich über mich selbst. Eben habe ich die Lektüre des Buches “Erfolgsfaktor Sinn” abgeschlossen und eine kleine Rezension in den Trends & Wege News darüber geschrieben, da fällt mir plötzlich in diesem Kontext der Vortrag vom Wochenende ein. Tja mit dem Alter ist das mit den Gedächtnis so eine Sache. Ich habe jedesfalls – jetzt erinnere ich mich wieder – am Freitag einen Vortrag von Herbert Himmelstoß zum Thema

Selbstbewusstsein contra Sucht

(c) Hofschlaeger www.pixelio.de

(c) Hofschlaeger www.pixelio.de

gehört. Was das hier im Zunft[blog] zu suchen hat? Na, Sie wissen ja, dass manche Themen auf den ersten Blick etwas seltsam im Kontext Nachhaltigkeit – oder viel besser: Zukunftsfähigkeit – anmuten. So wohl auch dieses. Der Aspekt, der mich in diesem Zusammenhang zu diesem Artikel inspirierte … Read the rest of this entry »

Ich habe da so einen Film gesehen … genauer einen Vortrag. Den möchte und darf ich Ihnen nicht vorenthalten – meine ich:

Es geht in dem Film um unser Gehirn und die Tatsache, dass wir immer nur dann lernen, wenn wir etwas toll finden. Angst, Druck, Argumente … hilft alles nicht. Danke, MIchael, für den Tipp!

Und was hat ein solcher Beitrag im Zunft[blog] zu suchen … werden Sie sich vielleicht fragen? Nun, neues Denken in neuen Strukturen und auch der Umstand seine Umgebung nachhaltig zu gestalten, hat auch viel mit Lernen und persönlichen Entwicklungen von Menschen zu tun. So frage ich mich auch, wie es gelingen kann diese Entwicklung weiter voran zu bringen. Begeisterung für nachhaltige Dinge … tja. Zu gerne halten wir Nachhaltigen uns ab und an auch einmal an Schreckensszenarien. Wir denken dass das wichtig ist. Wenn wir in HOME erfahren, dass wir vielleicht noch 10 Jahre Zeit haben die Entwicklung zu drehen und unsere Erde für unsere Kinder und Kindeskinder zu bewahren … dann arbeiten wir auch mit Angst. Aber das scheint ja nun nicht richtig zu sein. Wir würden viel mehr bewegen, wenn wir begeistern könnten.

HOME tut sogar beides: Zeigt einmalige Bilder unserer wunderschönen Welt – allerdings nicht ohne ihren aktuellen Zustand und die Entwicklung offen zu beschreiben. Stellen Sie sich einmal vor, dass Ihnen Ihre Kunden auf offener Straße um den Hals fallen – weil sie so glücklich mit Ihren Produkten sind. Oder das ein Kunde freiwillig mehr bezahlt, nachdem er erfahren hat, wie aufwändig und liebevoll das Produkt bei ihm um die Ecke gefertigt wird. Oder das Sie sich eine Menge Zeit, Geld und Aufwand sparen können, weil Ihnen Ihre Kunden im Verlauf der Entwicklung eines neuen Produktes bereits frühzeitig signalisiert haben, dass die Farben blau und grün so gar nicht ankommen. Oder das Ihnen Ihr Chef morgen einen Tag freigibt, um über Ihren möglichen Beitrag zur Nachhaltigkeit nachzudenken. Oder das ab sofort im Unternehmen die wichtigen Weichenstellung in Sachen Stratgie nur noch mittels Open Space Treffen aller Mitarbeiter entschieden werden …

Begeistert Sie das eine oder andere? Na, dann könnte es mit der Nachhaltigkeit ja doch noch etwas werden …. wenn denn Ihre Begeisterung – so Herr Hüther in seinem Vortrag - Ihren Jammerlappen hinter der Stirn durchdringen konnte. Sollte Sie weitere und konkrete Ansätze in Sachen Zukunftsfähigkeit brauchen … melden Sie sich doch einfach bei mir.

Und vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch ein weiterer aktueller Artikel von mir: Und wie werde “ich” eigentlich zukunftsfähig … oder nachhaltig?

Das das Projekt langsam Formen annimmt, ist nicht nur an der steigenden Anzahl an Presseberichten zu sehen – hier ein Beispiel aus dem Berliner Abendblatt. Auch der Mund-zu-Mund Austausch läßt immer mehr Menschen auf das Projekt aufmerksam werden. So sieht es im Moment so aus, als ob wir mit Chance Ende 2010 die erste Zunft[halle] in Deutschland und Berlin eröffnen könnten.

Kurz zum Projekt: Die Zunft[halle] Arminiusmarkthalle in der Nähe des neuen Hauptbahnhofes im Berliner Kiez Tiergarten-Moabit wird ein kommunikativer „Dritter Ort“ werden, an dem sich auf etwa 3.500 Quadratmetern Fläche regionale Lebensmittel und “Geschmackshandwerksprodukte”, junges Design, kreative Milieus und Dienstleistungen, regionale Manufakturen, Ateliers, regionales Handwerk, kleinflächiger Handel, Events, Gastronomie, CSR-Aktivitäten und Bürgerbeteiligung ergänzen. Sie wird so auch zu einem Markt, auf dem Erfahrungen, Verfahrenswissen und Produktinformationen ausgetauscht werden.

Wenn Sie sich als Mieter oder allgemein für das Projekt interessieren, finden Sie hier weitere und ausführliche Informationen. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben möchten, hier unsere Kontaktadresse: orte(at)zunftnetz.org.

Ich setze nur selten Ausrufezeichen hinter Überschriften. Und selten veröffentliche ich einen Artikel ohne Bild.

Es war eine wirklich kleine Meldung in der letzten ZEIT des Jahres 2009: In der Nacht vom ersten auf den zweiten Weihnachtsfeiertag – genauer zwischen 21 und 2 Uhr morgens – speisten die Windräder der Republik 100 000 000 Kilowattstunden Strom ins Netz. Einem kleinen Sturm sei Dank. Das entspricht in etwa 20 Atomkraftwerken mit Höchstleistung.

So musste – und auch das war mir neu – ein Kraftwerksbetreiber am frühen Morgen des 26.12.2009 20 Cent pro Kilowattstunde an der Leipziger Strombörse DRAUFZAHLEN, um seinen Strom loszuwerden. Puh – ob solche Luxusprobleme in den Businessplänen von Stromkonzernen vorkommen? Jedenfalls ist für Jedermann nachvollziehbar, was sich da an Wahnsinn im Hintergrund tut, seitdem die Transparenzrichtlinie die Netzbetreiber zur Offenlegung ihrer Zahlen zwingt.

Dirk Asendorpf schreibt weiter in dem ZEIT-Artikel: “Der jüngste Negativrekord ist kein einmaliger Ausrutzer, sondern ein Beleg für die Fehlentscheidungen der Stromkonzerne. Viel zu lange haben sie den Aufschwung der Windenergie ignoriert. Statt mit intelligenter Netzsteuerung und neuen Speichern die stark schwankende Windenergie abzupuffern, haben sie neue unflexible Großkraftwerke geplant und kräftig für die Laufzeitverlängerung ihrer noch trägeren Atomkraftwerke getrommelt. Gäbe es einen echten Markt, so käme die Unternehmen so viel Sturheit teuer zu stehen. Doch beim Strom zahlt der Endkunde doppelt: zunächst für die Erzeugung – und dann noch einmal für die Entsorgung der Überproduktion.”

Was ist das für ein Wahnsinn? Das kann doch alles nicht mit rechten Dingen zugehen … und groß drüber reden oder schreiben mag auch keiner so recht. Für mich ganz persönlich wieder ein Indiz mehr, dass wir in 20 Jahren dann wohl wirklich am Ende sind. Und ich muss es womöglich auch noch miterleben …

Einer meiner Lieblings-Blogger – insbesondere in Sachen Tourismus – hat ein neues Projekt gestartet:

http://www.marketing-deluxe.at  zusammen mit Deluxe Hotels

Ein Projekt mit der Beteiligung von Hannes Treichl. Eigentlich wollte ich Hannes heute nur zum Geburtstag gratulieren – dabei ist mir diese Deluxe-Nummer aufgefallen. Sicher ein spannender Ansatz, den wir im Auge behalten werden.

… und ein kurzer Artikel zum Jahresauftakt. Damit auch viel Mut und Kraft für das gestartete anspruchsvolle 2010.

Ich habe vor Kurzem einen Beitrag zur Schule des Lebens von Alain de Botton in London auf einer meiner weiteren Wirkungsplattformen Trends & Wege Impulse zur Zukunftsfähigkeit geschrieben. Weil sich dieser Beitrag einer großen Beliebtheit erfreute, möchte ich auch hier im Zunft[blog] einen Impuls von Alain de Botton setzen:

Wissen Sie eigentlich was eine Meritokratie ist? Ich wußte es bis vor Kurzem auch noch nicht. Das liegt wahrscheinlich daran, dass eine solche Regierungsform hier bei uns eher unvorstellbar ist, oder? Eine Meritokratie (lat.: meritum „das Verdienst“ und griech.: κρατεῖν, kratein „herrschen“) ist eine Regierungsform, bei der die Amtsträger (Herrscher) aufgrund ihrer Leistung ausgewählt werden. Jedes Mitglied der Gesellschaft nimmt im Idealfall die verdiente Position ein. Diese Beschreibung stammt aus der Wikipedia, die diese Regierungsform auch noch eingehender beschreibt.. Uups … in Regierung steckt ja auch das Wort GIER!

In diesem TED-Beitrag widmet sich Alain de Botton den Themen Snobismus, Selbstanbetung, Neid und eben Erfolg & Misserfolg (siehe dazu auch den Artikel Hat leider nicht geklappt!). Wie stehen Sie zu diesen Themen? Er wünscht sich etwas, von dem er weiß, dass wir niemals in diesen Genuss kommen werden: Eben diese Meritokratie. Riskieren Sie doch mal einen Blick (… mit deutschen Untertiteln):

Nachdem ich diesen Vortrag genossen hatte, dachte ich an eine Organisation, bei der Leistung die Position seiner Mitarbeiter bestimmt. Keine Zertifikate. Keine Macht. Kein Vitamin B. Das hat dann auch sehr viel mit Enterprise 2.0 zu tun. Versuchen Sie doch mal von dieser Speise …

Alain de Botton wünscht sich, wünscht uns, wünscht den Menschen, dass sie ihre ureigenen Ziele und Erfolgskritierien finden und nach ihnen handeln. Ihre eigenen – nicht die vom Nachbarn oder der Gesellschaft oder der Bild-Zeitung. Ich wünsche mir – ist ja bald Weihnachten – das sich Menschen mit ihrer persönlichen und unternehmerischen Zukunftsfähigkeit auseinandersetzen. Und das kann sehr eng mit persönlichen Zielen und Erfolgskritierien zusammenhängen. Zwei Fliegen mit nur einer Klappe …?

Heute morgen ist mir dieser Artikel auf Spiegel online in die Kaffeetanne gefallen. Wir hier versuchen über Enterprise 2.0 zu reden und die Unternehmen in Deutschland sind noch nicht im Web 2.0 angekommen. Na, kein Wunder, dass es uns nicht gelingt Berge zu versetzen. Wer den Artikel liest, bemerkt schnell, dass diese Web 2.0-Aktionen teils blinder und ungeplanter Aktionismus sind. Meist wird mehr zerstört als aufgebaut – mit der Konsequenz, dass diese Web 2.0-Dinge sehr kurzfristig wieder eingestellt werden … oder einschlafen. Aber auch hier gilt: Beständigkeit ist wichtig. Die Prosumenten müssen das Gefühl bekommen, dass sie ernst genommen werden und die Auseinandersetzung sowie der Dialog sinnstiftend sind – und nicht morgen wieder alles vorbei ist.

Das größte Problem aus unser Sicht: In den Firmen selbst hat sich mit der Einführung von Web 2.0-Aktivitäten (“das muss wohl sein …!”) nichts verändern. Lediglich die Kostenpositionen sind von klassischer Werbung hin zu Online verschoben worden. Da ist es kein Wunder, dass das nicht klappt. Ich empfehle an dieser Stelle oft die Lektüre des Cluetrain Manifest und eben die Erstellung einer Enterprise 2.0 Strategie (Web 2.0 im Unternehmen und Unternehmen im Web 2.0). Denn nur wenn sich intern etwas ändert, wird Web 2.0 und Mitmachinternet extern erfolgreich sein. Wir gehen gerne ein Stück dieses Weges mit Ihnen und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns an. Die einfache Platzierung aller möglichen Social Networks Icons auf der eigenen Site reicht jedenfalls nicht ….

Zur Zeit verfolgt mich Herr Jansen. Kennen Sie den? Es ist zwar nicht so schlimm, dass das Storker-Gesetz zur Anwendung kommen könnte … aber fast? Es handelt sich jedenfalls um Prof. Dr. Stephan A. Jansen von der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen. Er lauerte auf Spiegel online, in der Brand eins und in der Zeit. Einfach so … ohne Ankündigung. Er ist der Meinung, so in einem Vortrag in Bregenz, dass wir zwar eine Wirtschaftskrise haben, die aber total unbedeutend gegenüber der Bildungskrise ist. Er müsse den Studenten erst einmal wieder beibringen Bücher zu lesen. Puhhh!

Heute habe ich begonnen ein Buch zu lesen. Der Verfasser ist der Meinung, dass wir zwar das Problem Klimawandel haben, der aber total unbedeutend gegenüber der Unzulänglichkeit des menschlichen Denkens ist. Er fürchtend, dass wir alle zu grün denken und darüber das eigentliche Denken mit unseren grauen Zellen vernachlässigen. Obwohl dort die Lösung liegen soll. Und dieser Verfasser mit Namen Edward de Bono hat mehrere neue Softwaren erfunden, mit dessen Hilfe unsere grauen Zellen deutlich effektiver und nachhaltiger funktionieren sollen. Und durch dieses NEUE DENKEN werden dann auch die Klimaprobleme dieser Welt gelöst werden können. Think! Denken bevor es zu spät ist!

Was meinen Sie dazu? Eigene Erfahrungen?

Dieser Beitrag ist allen Grassski-Fahrern gewidmen. Einem aber ganz besonders, weil er heute 50. wird!

Auch wenn Ihnen Grassski nichts sagt und Sie auch keinen kennen der heute 50. wird … gönnen Sie sich diesen spektakulären Film, der mit insgesamt einer Minute recht kurzweilig ist. Er hat es auch zu einer Sondermeldung auf Zunft[wissen] gebracht! Immerhin!

Direkt zum Film “Gedanken zum Tage 15.11.2009″

Viel Spaß!

… eigentlich hätte hier heute ja etwas zum Thema Mauerfall stehen sollen. “Zukunftsfähigkeit Deutschland … Perspektiven seit dem 09.11.1989″ oder “Die Nachhaltigkeitsfalle Maueröffnung” … oder so. Statt dessen eine Danksagung.

Tja. Nach dem Impuls vom Wochenende, den ich beim Sonntags-Morgen-Frühstück (aus der Zeit) bekommen habe, war es mir einfach wichtiger über die Bild und Dr. Burda zu schreiben. Und dafür habe ich ja sogar in der Überschrift und nicht bloß im Kleingedruckten eine besondere Danksagung erhalten. Was ist dagegen schon der Fall der Mauer? Jetzt arbeitete ich daran mit dieser Danksagung auch in die ZEIT zu kommen. Und vielleicht weiß auch jemand meiner Leser die “Mischung aus Bild und Text” zu würdigen. Eine Seite 2 mit ihren “politischen und gesellschaftlichen Themen” ist mir noch nicht gelungen. Wo ich doch immer dachte, dass auf Seite 2 der Bild die nackten Tatsachen behandelt werden.

Na ja. Wenn solche Werbung funktioniert und die Menschen in Deutschland Herrn Diekmann und Herrn Dr. Burda weiterhin ernst nehmen … dann werde ich jetzt auch in Werbung machen. Insbesondere dann, wenn das die Zukunft auch aus Sicht von Agenturen ist. Übrigens: Dieser Blog wurde im letzten Monat von gut 1.300 Menschen gelesen – an den 1.200.000.000 PIs von Bild.de arbeiten wir noch! Allerdings: Was sind schon Page Impressions und Fliegen …

Wußten Sie, dass ich so lange nichts geschrieben habe, weil ich noch immer nach den LOHAS suche? Und leider konnte mir keiner helfen.

Jetzt führte mich nicht nur diese LOHAS-Suche zu aran in Friedrichshafen am Bodensee. aran – Brotgenuss & Kaffeekult, hat seinen Ruf auch bereits gen Norddeutschland gesandt. Allerdings hat es dieser Laden mit dem tollen Ruf eben noch nicht über den Main geschafft. Anyway. Ich war jedenfalls gespannt.

Der Eindruck war sehr ordentlich: Wirklich eine gute Einrichtung, gemütlich, ein wenig stylish, abwechslungsreich. Auch das Warenangebot an der Theke und die vielen kleinen über den Laden verstreuten Produkte versprachen aus gängigen anderen Angeboten nachhaltig auszuscheren. So beeindruckten mich zum Beispiel die tollen Lampen:

Und nicht nur die. Irgendwie erinnerte mich die Situation und das Gefühl in dem Laden an Australien: Völlig unkompliziert, ungezwungene Gemeinschaft und gemeinsames Genießen in lockerer Atomsphäre. Ein echter LOHAS-Ort. Schade eigentlich, dass wir so etwas in Hamburg noch nicht haben. Sorry – womöglich noch nicht haben! Sicher gibt es ähnliche Ansätze in der Schanze oder anderswo in der Stadt. Allerdings hat mich die Info eben noch nicht erreicht. Als alter Brotesser und Brotbacker finde ich es besonders gut, dass der Erfolg übers Brot gegangen ist.

Also, wenn es Sie einmal wieder gen Süden oder Südwesten treibt, schauen Sie mal vorbei bei aran – und lassen Sie uns Ihre Eindrücke wissen. Wir könnten noch viel mehr Läden in dieser Art gebrauchen – für Brot & Kaffee, für Küchenkultur und Genießen, für Wein & Antipasti, …

Dies ist ein Rundruf …

Wer hat zuletzt die LOHAS gesehen? Ich habe in den letzten Wochen und Monaten so gar nichts mehr von dieser vermeintlichen Zielgruppe gehört. Und Sie? Gibt es die LOHAS noch? Gibt es neue Studien? Hatten Sie gar Kontakt?

(c) Schnuffel1964 pixelio.de

(c) Schnuffel1964 pixelio.de

Sollten Sie hier etwas Neues entdeckt haben, dass uns auf den neusten LOHAS-Stand bringen könnte, so lassen Sie uns das bitte in den Kommentaren wissen. Danke!

Wenn Sie noch etwas in die LOHAS-Tiefen schauen möchten, so habe ich dazu eine kleine Abhandlung geschrieben: Ich sehe was, was Du nicht siehst … und das ist LOHAS!.

Mal was ganz anderes: Musik. Genauer Musik von Samy Deluxe! Und es gibt eine gleichnamige Doku zu “Dis wo ich herkomm” deren (leider) letzter Teil heute um 21 Uhr auf dem ZDFDokuKanal läuft.

Ich bin da ganz zufällig drauf gestossen. So um und bei 10 Menschen im Alter zwischen 15 und 22, die mit Samy im Nightliner eine Deutschlandtour machen: Die Mauer, Peter Sodan in Leipzig, Usedom, der Wagner-Hügel, Fischer-Dübel, die Wartburg, …. einfach einmal quer durch. Und zwischendrin immer wieder dieses Lied, dass ich auch während des schreibens dieses Beitrags höre. “… mal eine neue Perspektive auf die ganze Scheiße …” “… wir müssen etwas tun für unser Land …” “… mehr Aufmerksamkeit, mehr Liebe …” “… dies ist unser, ist euer Deutschland …”.

Ich behaupte: Der Mann taugt als Leit- und Vorbild! Und er spricht eine neue Sprache. Neue Sprache für neues Denken und neue Strukturen? Digital-Natives-Sprache? Das schreibe ich auch mit Blick auf diesen Artikel zu dringend nötigen neuen Leitbildern.

Also: Lied kaufen! … und versuchen die Doku nochmals auf einem anderen Sendeplatz zu erwischen. Es lohnt sich!

(Stellen Sie sich als Bild zum Beitrag das Plattencover vor, auf das ich wegen Copyright und so verzichtet habe!)

… solche Artikel wie der Letzte kleben irgendwie auf Ihre Art. Und so stand der eigentlich viel zu lange dort. Und keiner hat uns erlöst! Jetzt aber …

… wußten Sie, dass wir jetzt um das Thema Bionade gebracht worden sind? Die hat Oetker jetzt gekauft. Schade eigentlich. So sind die jetzt raus aus dem Zunft[blog], oder? Das ist so ähnlich wie Manufactum und Otto, oder?

(c) juttaschnecke www.pixelio.de

(c) juttaschnecke www.pixelio.de

… wußten Sie das ich mich frage, wann wir denn die Unternehmens- und WIrtschaftsfreundlichkeit der Biene Maja oder der Tigerente der erste Mal spüren können. Ich bin so gespannt (und ungeduldig?) – gerade weil ich den Eindruck habe, dass das Land in eine Art Dornröschen-Schlaf gefallen ist. Puhh. Der ist so tief, dass selbst gestandene Unternehmensberatungen nur noch den halben Tagessatz verlangen, oder? Oh please Mr. Westerwave … befree us!

… wußten Sie, dass ich gestern ein längeres persönliches Gespräch mit der Chefredaktion eines der führenden deutschen Wirtschaftsmagazine hatte und mich das Gespräch in Bezug auf mich und mein Tun sehr nachdenklich gestimmt hat. Aber … das mag Sie erschrecken oder freuen … ich schreibe hier weiter ;-) .

Eigentlich habe ich – ob der omni-aktuellen Präsenz von mehr oder weniger fähigen Politikern – keine Lust mehr über Politik zu schreiben – auch weil wir uns hier vorgenommen haben, einen quasi parteilich neutralen Standpunkt zu wahren. Aber manchmal ist es nachhaltig notwendig auch Stellung zu beziehen – meine Mitschreiber werden das ggf. auch tun. Also – auch wenn es Sie langweilt – es geht nochmals um Politik und Atomkraft. Wobei die Atomkraft eines der Dinge ist, an denen sich Nachhaltigkeit sehr intensiv diskutieren läßt – quasi predestiniert für solch einen Blog ;-) .

Diese Zeilen – wie fast alle aus meiner Tastatur – entstehen übrigens gerade rund 2 km westlich von Krümmel ebenfalls direkt an der Elbe. Aber das ist eigentlich für den Artikel unerheblich – bilde ich mir jedenfalls ein.

“Das Lügengrab” titelte DIE ZEIT Nr. 38 von letzter Woche zum Thema Salzstock Asse. Der Inhalt: Lügen, Lügen, Lügen … von Politikern, Ämtern, Fachleuten, …. Es ist etwas in Deutschland passiert, was normalerweise in Kreisen der Mafia oder fiesen Katastrophenfilmen geschieht. Und keiner wird zur Verantwortung gezogen … im Gegenteil! Auch reden alle noch munter über die CO2-Neutralität der Kernkraft … verlieren aber kein Wort über Endlager und strahlende Geschenke für unsere Kindes-Kindes-Kindes-Kindes-….-Kinder. Wenn das keine Wahrnehmungsprobleme sind … weiß ich auch nicht. Drücken wir doch mal der Beweisführung von VW und Lichtblick in punkto Ex-Zwei-Atomkraftwerke fest die Daumen.

Dieser Artikel hier entsteht aber nur deshalb, weil mir heute klar geworden ist, dass diese Wahrnehmungsprobleme direkt vor meiner Tür beginnen: Die letzte Ratsversammlung der Stadt Geesthacht hat sich mit 13 zu 12 Stimmen gegen einen Antrag zur Stilllegung des Kernkraftwerkes Krümmel ausgesprochen. Die Fraktionen von CDU und FDP begründeten ihre Ablehnung mit einem Hinweis auf ausfallende Steuereinnahmen, so unser Vor-Ort-Blatt der “Geesthachter Anzeiger”. Nun, … wenn selbst vor Ort der schnöde Mammon über Tatsachen und fehlende Zukunftsperspektiven hinweg hilft, … na dann. Wie sollen sich denn andere dagegen aussprechen? Hinzu kommt, dass diese Politiker mal wieder nicht mit dem Volk – oder hier genauer mit Geesthachter Bürgern – gesprochen haben. Oder vielleicht mit solchen aus der gegenüberliegenden Elbmarsch. Ich persönlich kennen keinen, der hier in Geesthacht den Betrieb des Krümelmonster befürwortet – und ich treibe mich nicht nur in Öko- oder grün gefärbten Kreisen herum. Ali Demirhan von Bündnis 90/Die Grünen hat es da für mich auf den Punkt gebracht … wie die Überschrift dieses Artikel wiedergibt.

Wir sollten uns die Frage fragen, welche Lügen in Sachen Kernkraft und Krümmel schon gelogen sind und noch gelogen werden … von Politikern, Ämtern, Fachleuten, … und ob wir das weiter tolerieren wollen.

Die Verlinkung von Blogs untereinander soll in Zeiten von Twitter und Facebook zurück gehen. Schade eigentlich. Hannes Offenbacher berichtet in diesem Zusammenhang vom Blogday 2009. Hier ist es “Brauch” auf fünf andere Blogs zu verlinken, die man seiner Leserschaft besonders ans Herz legen möchte. Wir hier tun das auf persönlicher Basis – also kommen hier meine TOP 5:

> ANDERS|denken – von Hannes Treichl, neuerdings mit Bart. Hannes ist spezialisiert auf Video und ich habe hier viele spannende Tipps bekommen. Auch meinen Film des Jahres HOME. … zum Blog.

> The Foo – weil ich die Initiative sehr gut finde und da echt etwas wirklich Gutes entsteht – auch spielt Enterprise 2.0 hier eine tragende Rolle (immer gut). … zum Blog.

> Besser gehts nimmer – hier, da gebe ich das Kompliment und die Blumen an Hannes Offenbacher zurück, ist es interessant, inspirierend und teils auch überraschend. Ein Besuch lohnt immer. … zum Blog.

Dann habe ich noch zwei Blogs, an denen ich auch mitwirke, die nicht nur deshalb einen Besuch wert sind:

> Trends & Wege – hier schreiben wir zu Beratungs- und Strategiethemen, die meist auch etwas ausführlicher behandelt werden und im Kontext Nachhaltigkeit | Wissen | Innovation stehen. Schaut einfach mal rein: … zum Blog.

> Optimist-sein.de – “Wir haben keine Zeit mehr Pessimist zu sein!” … unsere Erkenntnis aus dem Film des Jahres HOME UND gleichzeitig unsere Initiative für Optimisten. Positive und mutige Beispiele wie man voran gehen kann. … zum Blog.

Soweit. Da sind sogar zwei österreichische Blogs, deren Betreiber bei Hannes heißen, dabei. Wow, mein Partner Klaus Kofler wird ein euphorisches Wochenende am Bodensee verleben.

Tja. Ich bin nicht wirklich stark in diesen Geschichtsdingen und ein wenig klingt das wirklich wie Marty McFly und sein Freund Emmett L. „Doc“ Brown, deren Zeitreisen allerdings das Jahr 1885 unter der Regie von Robert Zemeckis zum Ziel hatten. Was? Na das: Am 25. April 1899 gelang es Camille Jenatzy im französischen Achères ein Elektroauto mit dem übersetzten Namen “die niemals Zufriedene” auf dem zweiten Kilometer einer allerdings nur zwei Kilometer langen Strecke auf 105,88 km/h zu beschleunigen. Wußten Sie das?

Heute, gut 110 Jahre später, will die US-Regierung 2,4 Milliarden Dollar in die Entwicklung eines Elektroautos investieren. Nun – was tat unsere so innovative Automobilbranche eigentlich in der Zwischenzeit – außer pennen? Sie wollten daran glauben, dass Öl niemals versiegt, immer größere Autos und nichtsnützliche SUVs wichtig sind und das Elvis lebt! Sehr hochbezahlte Manager, kreative Denker und Lenker – und auch Ingenieure, deutsche Ingenieure, alle sind sie diesem Denken erlegen und haben fast ein Jahrhundert verschwendet. Wenn das kein Luxus ist.

Na, da kann ich nur hoffen, dass der Groschen, pardon der Cent, jetzt gefallen ist!

Soll es jetzt wirklich um die Wahl gehen? Um die Wahl am 27.09.09? Oh Mann, nicht noch mehr Experten, die sich in den Ring werfen wollen – werden Sie vielleicht denken. Davon gibt es doch schon genug, die – ich weiß nicht ob es Ihnen aufgefallen ist – ähnlich plan- und inhaltslos sind wie die Politiker selbst. Als ob da etwas abgefärbt hätte ….

(c) BirgitH www.pixelio.de

(c) BirgitH www.pixelio.de

Wir haben in einem der letzten Beiträge über Leitbilder berichtet und diskutiert. Heute habe ich ein Statement von Karl Feldmeyer, Journalist und ehemaliger Redakteur der FAZ, zur politischen Lage gelesen, dass ich Ihnen nicht vorenthalten möchte: “[...] Es gibt eine Erosion unserer Demokratie, die fast zu einer Farce verkommt. Inzwischen enthält die Waschmittelwerbung konkretere Aussagen als der politische Wahlkampf. Die Kandidaten spekulieren darauf, sich mit inhaltsleeren Slogans durchzulavieren, und betrachten die Wahl nur noch als Legitimation für den Machterhalt. Es fehlt die politische Gegenleistung.[...]” Im folgenden plädiert er dann dafür zwar wählen zu gehen, aber seinen Wahlschein ungültig zu machen, um so zu dokumentieren, dass man nicht mit den Vorgängen in der Republik einverstanden ist.

Stellen Sie sich vor: Nicht 45% der Wähler, die nicht zur Wahl gegangen sind, sondern ihre Stimme ungültig gemacht haben. Ist das eine gute Alternative, die etwas bewegt? Ist so etwas ein Ansatz für neues Denken? So schreiben wir hier etwas Politisches – allerdings auch deswegen, weil es gerade in letzter Zeit neue Gedanken und eine Ursachensuche rund um Politikverdrossenheit gibt. Deshalb möchte ich es auch nicht versäumen Sie zusätzlich zu den Leitbildern auch auf einen wirklich lesenswerten Ansatz zum Thema “Wir haben den Wahlkampf und die Parteien, die wir verdienen” auf den Trends & Wege News hinzuweisen, der mir gestern über den Weg gelaufen ist.

So beobachten wir Phänomene und versuchen aus dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit auf dieses strapazierte Thema zu schauen. Wenn es Sie nervt … ehrlich, lassen Sie uns das bitte wissen. Danke!

Der Titel ist eine Frage … und ich habe keine Antwort darauf. Allerdings ist mir heute morgen etwas im Zeitmagazin Spezial München ins Auge gefallen, dass sich von anderen unterschied:

Falls es Ihnen nicht sofort auffällt: Wer dieses Drachenherz kauft, spendet gleichzeitig 15% des Verkaufserlöses (nicht des Umsatzes) an “children for a better world”. Bei allem was ich von diesen vielzitierten LOHAS weiß, wird das diesem Motiv in uns allen ein Stück entgegen kommen. Ich kaufe mir etwas schönes, gönne mir das (Lebenstil!) und tue gleichzeitig etwas Gutes, Nachhaltiges für Kinder. Das ist doch perfekt. Keine große Marke geht diesen Weg, sehen wir einmal von Krombacher-Aktionen ab, die doch viel abstrakter als dieses Vorgehen waren.

Aber: Ist das jetzt Ablass-Handel in einer schönen Form oder wirklich offenes und ehrliches Engagement für die gute Sache? Wurde der Preis der Sache gar vorher um den Spendenbetrag erhöht? Vielleicht fehlt hier noch ein wenig Transparenz: Wieviel des Preises für dieses Drachenstück …

… entfallen auf das Material?
… entfallen auf die Herstellung?
… entfallen auf den Transport?
… entfallen auf die Vermarktung & Werbung?
… entfallen auf die Ladenmiete?
… entfallen auf die Personalkosten?
… entfallen auf den Gewinn?

Das würde eine Bewertung viel einfacher machen, Transparenz und Vertrauen stiften, Konsum vielleicht auch ein Stück weit erträglicher machen, oder? Wer ist der Erste …

… ist der Titel unseres neusten Artikels, der im aktuellen Lifefair Magazin erschienen ist.

Zitat: “Du lernst jemanden kennen – googelst du ihn? Bist Du schlauer als Dein Chef? Gehst Du wählen – warum? Was wird aus mir? … vier Fragen aus dem Spiegel Spezial zum Thema „Wir Krisenkinder – Das Selbstporträt einer Generation“ mit denen wir diesen Artikel einleiten möchten.”

Wir gehen in dem Artikel auf eben diese Fragen ein, beleuchten die Digital Natives und schauen uns nach Perspektiven und Vorbildern um. Wenn Sie jetzt Spaß daran hätten den gesamten Artikel zu lesen, führt der Weg dorthin über eine weitere Internet-Site mit einigen aktuellen einleitenden Worten – wer hätte schon gedacht, dass dieses Thema auch in der Politik vor der Wahl so dringend wird.

Hier geht es zum Artikel …

PS: Weiter unten in dem Trends & Wege Neuigkeiten-Bereich greifen wir Leitbilder auch im Zusammenhang mit dem o. g. Artikel und Äußerungen des Top-Werbers Amir Kassaei auf. Das gibt eine weitere Perspektive auf dieses wichtige Thema der Vorbilder. Hier geht es direkt zu dem “PS-Beitrag”…

Aloha Lemonade, Almdudler, …. aber Bionade? Was war das denn noch? Auch meine Kinder wissen hier nicht mehr weiter.

Eine Recherche in diesem Blog hilft weiter:

>> Teuronade … oder wie ich eine 20%ige Preiserhöhung BESSER NICHT begründe …

>> Teuronade … macht es doch bitte nicht noch schlimmer!

Und überhaupt hat dieser Artikel hier es erst ermöglicht, in die Tiefen der Vergangenheit zu schauen:

“Krach bei Bionade” aus der FNP

Wenn es auch viele nicht glauben. aber der Verbraucher hat die Macht. In diesem Teuronade-Fall über 40 Millionen Flaschen, die ausreichen um Instabilitäten zu schaffen. Ich hatte das damals in dem Teuronade-Artikel bereits vorhergesagt und ich bin sicher, dass es noch tiefer hinunter geht. Die Marke ist jedenfalls derart angeschlagen, dass es sehr viel Zeit und wohl noch mehr Geld kosten wird, das Ausgangs-Image wieder herzustellen. Hochmut kommt vor dem Fall … und da helfen jetzt weder Entschuldigungen noch Einsicht.

Was würden Sie den Teuronade-Machern raten ….?

… fragte mich dieses Postkarten-Set, als es am letzten Donnerstag aus der Brand eins heraus fiel. Um es vorweg zu nehmen: JA!

Und zwar nicht nur aus ideologischen und persönlichen Gründen, sondern in diesem Fall auch deshalb, weil ich mir kaum eine dämlichere Lobbyarbeit (oder ist es Werbung) seitens des Deutschen Atomforums vorstellen kann. Das gehört bestraft!

Auch die anderen Andeutungen sind ähnlich schlecht: “Danke, … für die letzte Nacht!” Wäre wohl ehrlicherweise eher: “Danke, … für den letzten Störfall!”. “Wäre doch schön wenn wir zusammenblieben …” eher “Ich bin nicht sicher ob ich es sicher die nächsten 6 Monate schaffe … ohne Zwischenfall!” Und 32 scheint sehr wohl ein Alter zu sein. Im Bereich der Atomindustrie zeigt sich das in Vergesslichkeit, Leichtfertigkeit, Kommunikations-GAUs, Störfällen, … normalerweise würde das glatt mit Alsheimer oder Demenz durchgehen … und das mit 32!!!!!

Die Republik wartet dringend auf die Beantwortung von Fragen, hinterfragt die Seriösität und Professionalität unserer Atombetreiber – und die legen eine kleine lustige Postkartenserie auf? Eine Serie, die noch dazu doof dreist Fragen stellt, statt Antworten zu geben. Hier eine kleine Kostprobe:

“Mit Deutschlands Ausstieg aus der Kernenergie würde diese Erzeugungskapazität wegfallen. Können wir das verantworten?”

“So sorgt die Kernkraft in unserem Energiemix für viele wunderschöne Abende und spart dazu noch 150 Millionen Tonnen CO2 ein – und nun soll damit Schluss sein?”

“Wäre eine Laufzeitverlängerung nicht auch eine Lösung für unsere deutschen Kernkraftwerke?”

Für mich reihen sich diese Postkarten des Deutschen Atomforums nahtlos in den Informations- und Kommunikations-GAU der letzten Monate ein. Fast dachte ich an einen Scherz – auch und gerade deshalb, weil die Teile aus der Brand eins heraus gefallen sind. Einem Magazin mit nachhaltigem Anspruch – und Anspruch generell …. dachte ich. In der Bild-Zeitung wären die Postkarten sicher besser platziert gewesen. Oder vielleicht in öffentlichen Bedürfnisanstalten. Und wer solche Aktionen verantwortet, soll in der Lage sein eine derart komplexe und gefährliche Technik wie Atomenergie sicher zu beherrschen …? Und schwarz-gelb will den Ausstieg aus dem Ausstieg – ohne Flachs! … da kann es doch nur um Geld gehen oder die sind alle im gleichen Karnevalsverein?!

Irgendwie habe ich in den letzten Woche häufiger mit Menschen über die 70ziger & 80ziger und die damalige Rolle und das Verhalten von Medien gesprochen. “Die verlorene Ehre der Katharina Blum” ist hier so ein schöner Aufhänger. Sicher gibt es noch viel mehr.

Bis heute wird hier an vielen Stellen Manipulation betrieben. Allerdings ist es so, dass weder die neue Startbahn des Flughafen Frankfurt noch die Kernenergie Massen mobilisiert. Warum eigentlich nicht mehr? Wer im September die CDU wählt, wählt gleichzeitig – fast selbstverständlich – die Absetzung oder Kündigung des Ausstiegsvertrages aus der Kernenergie. Ist das allen so klar? Und Ammenmärchen, dass Atomkraft klimaneutral oder klimaschonend ist, haben wohl die meisten schon durchschaut.

(c) evelix www.pixelio.de

(c) evelix www.pixelio.de

Aber darum habe ich diesen Beitrag gar nicht angefangen. Vielmehr bin ich heute auf eine kleine Meldung in der DIE ZEIT aufmerksam geworden: Herr Dieckmann und Herr Döpfner (Springer-Verlag Berlin) hatten das große Vergnügen auf der von Herrn Ackermann zusammen gestellten Gästeliste für seinen Geburtstag im Kanzleramt zu stehen. Da könnten wir ja jetzt mal einen Blick auf die Berichterstattung der BILD in Sachen Dienstwagen-Schmidt und Kanzlerparty-Ackermann werfen. Und wir wissen auch OHNE eine solche Detail-Betrachtung wie das Ergebnis aussieht – und nicht nur die BILD-Zeitung betreffend. Nur: Wie kann man sich eine solche (blöde) Blöße geben? Wie machen die das mit sich selbst ab?

Wenn diese Menschen das nächste Mal das Wort Nachhaltigkeit in den Mund nehmen – und sie werden das sicher tun – sollten wir sie für dieses Verhalten tadeln (umgangssprachlich hätte ich es drastischer ausgedrückt). Bitte!

Haben Sie eine andere Meinung dazu? Lassen Sie mich diese bitte wissen …

Herzlich einladen möchten wir Kunstinteressierte zu einer Vernissage mit Werken des Römerberger Keramikkünstlers Simon Hof am Samstag, den 19. September 2009. Die Vernissage beginnt um 17.00 Uhr in der Villa Wolf (Weinstrasse 1, D – 67157 Wachenheim an der Weinstrasse (bei Bad Dürkheim)) und soll später im Cafe Schellack am Wachenheimer Kirchplatz ausklingen.

Der Künstler
Simon Hof wurde 1967 in einem Arbeiterhaushalt in Mannheim geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach Studium und Lehrjahren (u.a. bei Young Jae Lee in Essen in der Keramischen Werkstatt Margretenhöhe) arbeitete er seit 2002 im Ruhrgebiet in seinem ersten eigenen Atelier, 2003 folgte der endgültige Schritt in die Professionalität und sein Beitritt zum Berufsverband Bildender Künstler BBK. Da ihm die Pfälzer Landschaft mit ihrem unvergleichlichen Licht fehlte, zog er 2004 wieder in die Nähe seiner alten Heimat Speyer nach Römerberg. Seitdem zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen besonders auch in der Region.

Torso (c) Simon Hof

Torso (c) Simon Hof

Seine Keramik
Raku: Zur Faszination, die der Prozess des Brandes selbst birgt, kommt das Unvorhergesehene. Man kann das Ergebnis nicht genau vorausplanen. Die Unregelmäßigkeiten durch Schwärzung und Craquelébildung verleihen den Objekten ein spannendes Eigenleben.

Steinzeug mit Oxyden: Diese Arbeiten entstehen mit einem sehr groben ausländischen Ton. Dessen Farbe und die raue Oberfläche lassen ihn anmuten wie Sandstein. Es lässt die Stücke urtümlicher wirken. Und die Oxyde hauchen ihnen weiteres Leben ein.

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Aktuelles …

Tage der Utopie - Mutige Expeditionen nach Übermorgen vom 03. - 05.10.2010 in Breklum bei Husum u. a. mit Werner Boote, Filmemacher "Plastic Planet", Prof. Gion Caminada, Architekt, Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, alternativer Nobelpreisträger und Dr. rer pol. Hans Christoph Kürn, Personalentwickler.

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