Tja, werden Sie vielleicht gedacht haben, als Sie die Überschrift gelesen haben, dass ist doch klar die Forstwirtschaft, die den Begriff geprägt hat! Hab ich auch gedacht! Und dennoch geht die Geschichte viel früher los. Genau im Jahre der Entdeckung Amerikas … 1492 in Leipzig.
“Iudicium lovis – Das Gericht Jupiters, gehalten im Tal der Schönheit” … war eine kleine Erzählung aus der Feder von Paul Schneevogel, der seinen Namen später in Paulus Niavis änderte. Er stellte sich mit Blick auf den extensiven Silberabbau damals schon die Frage nach dem Recht des Menschen, die Natur zu plündern und schuf damit eine Art frühes grünes Manifest.
Es ist davon auszugehen, dass der Freiberger Oberberghauptmann Hans von Carlowitz im Jahre 1713 eben jene Schrift von Niavis im Regal hatte und mit dem Satz “dass es eine continuirliche, beständige und nachhaltende Nutzung (des Holtzes) gebe”, eben diese Karriere der Nachhaltigkeit begann.
So ist es wohl auch kein Wunder, dass der Begriff heute etwas abgenutzt und verbraucht daher kommt – obwohl dieser von seiner Wichtigkeit eher imens an Bedeutung gewonnen hat. Und jetzt ist dieser auch noch gut 200 Jahre älter geworden. Wir sollten ihn bewahren, hegen und weiter pflegen. Und vor allem eines: Mit Leben füllen!
Und wer das jetzt noch viel genauer wissen möchte, um zukünftig vielleicht die alten Nachhaltigkeitshasen zu verblüffen, kann das in den Zeitläufen der ZEIT Nr. 10 nachlesen, die sogar einen Ausblick auf das Jahr 2154 wagen. 2154 wird einigen bekannt vorkommen: Es ist das Jahr des erfolgreichsten Films aller Zeiten: Avatar!













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