Wenn Sie Fairtrade-Kaffee kennen, dann ja vielleicht auch dieses Siegel: FLP - Flower Label Program. Zitat aus der Präambel des gemeinnützigen Vereins: “Weltweit werden Blumen angebaut, um Menschen zu erfreuen. Insbesondere in vielen Ländern des Südens werden durch den Blumenanbau viele Arbeitsplätze geschaffen und Devisen erwirtschaftet. Gleichzeitig sind mit der Produktion oftmals ökologische und soziale Probleme verbunden. Das Flower Label Program (FLP) ist ein wesentliches Instrument zur Lösung dieser Probleme.”
Aus meiner Sicht eine sehr sinnige Initiative, die es Blumenhändlern ermöglicht sich (endlich) ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerb zu verschaffen. Sicher ist das schwierig und vor 8 Jahren haben Fairtrade-Produkte im Bereich Kaffee und Schokolade eher ein Schattendasein geführt - dennoch: Irgendwann muss man mal anfangen! Und nie war die Zeit günstiger als eben JETZT behaupte ich.
Ich habe eine Bitte an Sie: Gehen Sie doch mal in dieser Woche zu Ihrem Blumenladen und fragen Sie dort nach FLP-Blumen. Auf die Antworten und Reaktionen bin ich sehr gespannt. Frei nach dem Jack Wolfskin Beispiel dürfen Sie bei der Gelegenheit auch gerne mal fragen, ob und welche Nachweise die Floristen über den Pestizid-Status ihrer Blumen und die sozialen Bedingung deren Herstellung haben. Weil Sie ein neugieriger, engagierter Mensch sind …
Und wenn Sie es hier nicht eintragen mögen, senden Sie mir doch eine kurze eMail mit Ihren Erfahrungen: o.selaff(at)zunftnetz.org. Herzlichen Dank … im voraus! Danke!
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16. September 2008 um 06:06
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