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…. weil sie Orte schafft!

Und welche Bedeutung haben Orte für uns? Wie stark sind “Wert” und “Sinn” mit “Ort” verbunden? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht? Ist “Ort” vielleicht ein Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft?

Prof. Gion Caminada kennt Antworten auf diese Fragen und Sie können ihn nicht nur auf den Tagen der Utopie live im Vortrag erleben, sondern auch Teil des Dialoges mit ihm werden.

Weitere Details dazu im im aktuellen Beitrag auf der “Tage der Utopie” Site.

… ist der Untertitel oder das Motto der ersten “Tage der Utopie” in Deutschland. Und ab sofort ist diese visionäre Veranstaltung in Breklum bei Husum im CJK buchbar.

Die eingeladenen Referenten versprechen spannende Bilder der Zukunft in den Themenbereichen Umwelt, Nachhaltigkeit, Personalentwicklung, Stadtentwicklung, Wandel, Zukunftsfähigkeit und Gesellschaft. Im einzelnen haben wir gewinnen können:

Werner Boote, Filmemacher “Plastic Planet”

Prof. Gion Caminada, Architekt

Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, Physiker & alternativer Nobelpreisträger

Dr. rer pol. Hans Christoph Kürn, Siemens AG, Personalentwickler

Sie dürfen nicht weniger als Zeit für Impulse, neues Denken, spannende Dialoge und offene Menschen erwarten – ein Format, das ermöglicht, entschleunigt und den Blick auf Wesentliches wieder freigibt. Wir würden uns freuen Sie dort begrüßen zu dürfen – allerdings stehen nur begrenzt Plätze zur Verfügung.

Alle weiteren Infos finden Sie hier:

www.tagederutopie.de

Wenn der Name Programm ist, wird es SUPER: Sustainovation.

Wenn ich nicht in und um Hamburg meine Runden drehen würde, dann wäre diese Veranstaltung ein muss für mich. Hingehen!

“Sustainovation ist eine Open Space IdeenKonferenz zum Thema “Nachhaltigkeit als Motor für Innovation“. Die Veranstaltungsserie feiert vom 26. bis 27. Juni 2010 in Wien ihre Premiere und wird ab dann (in Wien) jährlich stattfinden.”

http://mehrblick.at/sustainovation/

Wenn Sie ES denn tun … bitte, bitte, bitte, … lassen Sie uns Ihre Eindrücke von dieser Erfahrung wissen!

Waren Sie gestern auch auf einem Ketten-Brunch, einem Ketten-Lunch, einem Ketten-Frühstück, einem Ketten-Happening oder eben direkt ein Bestandteil dieser Kette? Tja … wir fanden das alles sehr beeindruckend … unsere drei Kinder übrigens auch. Bei uns lief die Kette 30m entfernt den Elbhang herunter vorbei … so waren wir fast mittendrin in den Taktoren aus dem Wendland, den Trommelgruppen, den Massen aus Fahrradfahrern und Familien. Hier einige Eindrücke von der Kette auf 2 km vor Krümmel auf der Elbuferstraße in Geesthacht.

Wir können sagen … bei uns stand die Kette … auf min. gut 8 km! Und es sah anfangs gegen 14 Uhr noch gar nicht danach aus. Aber plötzlich wie von Geisterhand formierten sich alle entlang des Mittelstreifens, probten mit La-Ola-Wellen, Klatsch-Attakten und fassten sich am Ende dann an den Händen. Das war ein echtes Wowwww-Gefühl … mit Menschen, die quer aus der Republik hierher gekommen waren … um ein Zeichen zu setzen … ein Zeichen auf gelbem Untergrund mit roter Sonne, dass fast schon vergessen war. “Wir sind das Volk”-Gedanken kamen da auf. Und natürlich ist davon auszugehen, dass die min. 100.000 Menschen nicht Kunden von Vattenfall oder E.ON sind … und das jeweils auch 10 anderen weitersagen … das es Alternativen gibt, die auch nicht mehr kosten und eben nicht Atomstrom liefern, den wir scheinbar immer weniger zu brauchen scheinen.

So ist die Bewegung wiedergeboren … ein Zeichen ist zurück, dass ganz viele Menschen verbindet. Und ich habe keinen Polizisten, keinen Randalierer und keinen Atonomen gesehen … nur Familien, freundliche Menschen und eben Menschen die etwas verbindet … diesmal sogar in strahlendem Sonnenschein. Ist das Anti-AKW 2.0???

Heute las ich auf Spiegel-Online dazu, dass die CDU, allen voran ihr … Read the rest of this entry »

Herzlich einladen möchten wir Kunstinteressierte zu einer Vernissage mit Werken des Römerberger Keramikkünstlers Simon Hof am Samstag, den 19. September 2009. Die Vernissage beginnt um 17.00 Uhr in der Villa Wolf (Weinstrasse 1, D – 67157 Wachenheim an der Weinstrasse (bei Bad Dürkheim)) und soll später im Cafe Schellack am Wachenheimer Kirchplatz ausklingen.

Der Künstler
Simon Hof wurde 1967 in einem Arbeiterhaushalt in Mannheim geboren und ist dort auch aufgewachsen. Nach Studium und Lehrjahren (u.a. bei Young Jae Lee in Essen in der Keramischen Werkstatt Margretenhöhe) arbeitete er seit 2002 im Ruhrgebiet in seinem ersten eigenen Atelier, 2003 folgte der endgültige Schritt in die Professionalität und sein Beitritt zum Berufsverband Bildender Künstler BBK. Da ihm die Pfälzer Landschaft mit ihrem unvergleichlichen Licht fehlte, zog er 2004 wieder in die Nähe seiner alten Heimat Speyer nach Römerberg. Seitdem zahlreiche Einzel- und Gemeinschaftsausstellungen besonders auch in der Region.

Torso (c) Simon Hof

Torso (c) Simon Hof

Seine Keramik
Raku: Zur Faszination, die der Prozess des Brandes selbst birgt, kommt das Unvorhergesehene. Man kann das Ergebnis nicht genau vorausplanen. Die Unregelmäßigkeiten durch Schwärzung und Craquelébildung verleihen den Objekten ein spannendes Eigenleben.

Steinzeug mit Oxyden: Diese Arbeiten entstehen mit einem sehr groben ausländischen Ton. Dessen Farbe und die raue Oberfläche lassen ihn anmuten wie Sandstein. Es lässt die Stücke urtümlicher wirken. Und die Oxyde hauchen ihnen weiteres Leben ein.

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Ich habe gestern die startum-LOHAS-Tour in Hamburg besucht …

Allerdings … das sei voraus geschickt … habe ich nur die erste Hälfte durchgehalten. Vier Stunden Frontalbeschallung nebst PowerPoint Befeuerung mit gefühlten 1.000 Clicks! waren mir dann doch zuviel des Guten, zumal ich die Studie schon einmal von &Equity präsentiert bekommen habe. Ich hatte mir da ein wenig mehr Interaktion, Dialog und Erfahrungsaustausch gewünscht – von Anfang an.

Dennoch habe ich etwas mitgenommen: Der überwiegende Teil der Zuhörer war damit beschäftigt für sich heraus zu finden, ob diese Studie, die dort präsentiert worden ist, denn nun repräsentativ war oder nicht? Und waren das wirklich LOHAS, die da befragt worden sind? Und wie wurden diese heraus selektiert? Nachdem das bereits die 11. Station der Tour war und sicher ähnliche Beobachtungen schon vorher gemacht werden konnten, hätte ich mir hier ein etwas vorbeugendes Agieren gewünscht. So traten die Ergebisse ob der Diskussion der Methodik etwas zurück – obwohl Herr Häusler sich alle Mühe gab das Ganze interessant herüber zu bringen.

So war die Sicht auf die LOHAS auch auf dieser Veranstaltung deutlich eingeschränkt und monodirektional: “Wie erreiche ich die LOHAS?” ist aus unser Sicht die völlig falsche Frage und der ständige Versuch die LOHAS in bekannte Zielgruppen-Definitionen zu pressen bestimmt viel zu oft die Gespräche und Fragen. Unsere vielleicht kontroverse aus dem Konstruktivismus stammte Theorie dazu: Wir sind alle LOHAS – oder besser: Wir tragen alle LOHAS Motive in uns, die mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt sind. Das erklärt auch, warum ich bisher noch keine Studie gesehen habe, die die LOHAS eindeutig fassen konnte. So gibt es halt nicht das Zielbild zwischen 20 und 30 Jahre alt, mehr als Euro 3.000 im Monat, verheiratet mit 3 Kindern bei einem Anteil von 25% in der deutschen Bevölkerung. Aber genau danach suchen all die Marktforscher, Werbe-Strategen und Marketing-Größen … vergebens!

Na ja. Das Umdenken braucht wohl noch etwas Zeit, wobei die derzeitige Entwicklung das benötigte NEUE DENKEN wohl eher stark forciert. Als Randnotiz möchte ich festhalten, dass Herr Häusler, der wirklich gut präsentiert hat, im Vortrag dazu rät einige von ihm namentlich benannte und bildlich verewigte bekannte LOHAS-Protagonisten besser nicht zum Thema LOHAS zu fragen, andere dagegen schätzt er – auch in Ihren Funktion als Medienvertreter – hier sehr. Ich habe mich nur gefragt was diese Art von Information für mich oder andere Zuhörer bedeuten mag, wo soll ich diese einsetzen? Ich habe mich spontan gefragt, ob solche Äußerungen denn NACHHALTIG sein können? Aber in diesem Fall war es wohl authentisch, denn Herr Häusler führte auch an, dass wir alle Vorurteile brauchen um schnell entscheiden zu können. Sicher ein Thema für eine andere Diskussion.

Alexander von Keyserlingk, Gründer der Unternehmensberatung Slowretail, hält am 6. und 7. Juli mehrere Vorträge auf der Messe Tendence in Frankfurt. Am Dienstag, den 7. Juli wird auch das Thema Zunft[hallen] in Berlin eine Rolle spielen. Weitere Informationen finden sich hier.

Vormerken kann man sich schon einmal Samstag, den 19. September 2009. An diesem Tag wird der Zunft[laden] im Cafe Schellack nach einer Vernissage des Römerberger Keramikkünstlers Simon Hof eröffnet. Die Vernissage beginnt um 17.00 Uhr in der Villa Wolf und wird später fortgesetzt im Cafe Schellack am Wachenheimer Kirchplatz. Weitere Informationen finden sich hier.

Die Zunft[halle] in Berlin soll ein kommunikativer „Dritter Ort“ werden, an dem sich regionale Genusshandwerksprodukte, junges Design, kreative Milieus und Dienstleistungen, regionale Manufakturen, Ateliers, regionales Handwerk, kleinflächiger Handel, Events und Gastronomie ergänzen. Sie würde so zu einem Markt, auf dem Erfahrungen, Verfahrenswissen und Produktinformationen ausgetauscht werden. Die Zunft[halle] versteht sich dabei als Impulsgeber für die Zukunft der Arbeit. Sie würde als „guter Dritter Ort“, als quasi öffentlicher Platz und auch als temporärer Markt (bspw. regionaler Ökomarkt vor der Halle an Wochenenden) entwickelt werden. Hier sind in Einheiten von 25 qm bis ca. 700 qm regionale, manufakturelle und nachhaltig arbeitende Erzeuger und Dienstleister aus den Bereichen Küchenkultur und Küchenzubehör, Genusshandwerksagenturen, Tabakmanufaktur, Weinhändler, Weinaccessoireanbieter, Weinthemenmarkt, Kochschule, Getränkeanbieter, Säftemacher, Bio-Backmanufaktur, mehrere Anbieter von Bio-Lebensmitteln und zahlreiche kleine Delicum- und Feinkostanbieter (deutsche, österreichische, italienische, spanische, portugiesische, skandinavische) und Anbieter wertiger Produkte aus den Bereichen Kaffeerösterei, Tee, Olivenöl, Gewürzen, Schokolade etc. die Nutzer. Die Marktsituation bietet regionale und saisonale Erzeugnisse aus allen Bereichen des täglichen Bedarfes, deren Preisgestaltung den sachgerechten Umgang mit den Produkten und die entsprechende Beratung über die Produkte berücksichtigt, d.h. hier geht es nicht um teuer, sondern um “den Preis wert”.

 

Nun wird es langsam ernst: Der erste Zunft[laden] in Wachenheim an der Weinstrasse wird immer konkreter.

Es soll dabei im besten Sinne ein “best practice”-Projekt einer fairen regionalen Entwicklung entstehen. Regionale Genusshandwerksprodukte, junges Design, regionale Manufakturen, regionales Handwerk, kleinflächiger Handel, Events und Gastronomie ergänzen sich. Hierbei sollen in einer Kombination von IPTV (siehe WinelibraryTV aus den USA und unser Zunft[TV]), Ecommerce (siehe Projekt Zunft[werk]) und realem Genusshandwerksladen regionale, manufakturelle und nachhaltig hergestellte Produkte von Erzeugern der Region und Produkte aus den Bereichen Küchenartikel, Genusshandwerk und Wein, wie auch Weinaccessoires und Angebote wertiger Produzenten aus den Themenfeldern Kaffeerösterei, Tee, Olivenöl, Gewürze, Schokolade etc. präsentiert, verkostet und vermarktet werden. Weitere Informationen finden sich bei Zunft[wissen].

Wenn Sie selber manufakturell tätig sind – oder aber gute Genusshandwerker und Manufakturen kennen, für die unser Projekt interessant ist, dann melden Sie sich doch einfach. Eine erste Präsentation findet in der kommenden Woche beim Wachenheimer Burg und Weinfest statt.

Weitere aktuelle Informationen finden sich auch in der neuesten Zunft[depesche].

Wir haben am Pfingstsonntag einen Ausflug getan – etwas wahnsinnig, weil je Richtung 3,5 Stunden Fahrt mit Kindern – dafür hat es sich aber gelohnt. Obwohl die Rosen noch nicht richtig geblüht haben.

Wir sind von Hamburg über Parchim, Lübz, Plau am See und Waren an der Müritz nach Marihn gefahren und haben dabei die Mecklenburger Landschaft mit seinen vielen See sehr genossen. Überhaupt scheint mir die Gegend eher verkannt. Schöner Nebeneffekt: Die Orte sind nicht überlaufen, alles ist sehr entspannt bei wirklich fairen Preisen.

Eigentlich haben wir uns auf den langen Weg gemacht, um den weltweit größten David Austin Rosengarten zu bewundern. Das haben wir dann auch getan, allerdings fanden wir nur rund 30-40 Rosen in Blüte. Dennoch hat uns der Park uns seine Gestaltung sehr beeindruckt – durch die Ruhe, die Weitläufigkeit, seine Schönheit und die tollen Horizonte. In 3-4 Wochen, wenn alle Rosen blühen, muss es gigantisch sein. Der Garten von Marihn ist auch Außenstelle der BUGA 2009 in Schwerin.

Zu erwähnen ist noch das Kutscherhaus mit Gemüsegarten und wirklich leckerem Kuchen – es gab zwar nur eine Sorte und nicht 5 Kaffeevarianten – aber es paßte. Die neue Bescheidenheit und Konzentration auf Wesentliches – das war wirklich angenehm. Da könnten sich viele eine Scheibe abschneiden und sich wieder auf ihre Kernwerte konzentrieren.

Weitere Details auf Zunft[wissen].

Nachdem der angesetzte Termin (15. Juli 2009) für die zweite REGIOKOMM-Konferenz aus organisatorischen Gründen kurzfristig abgesagt werden musste, steht schon der neue Termin fest.
Am 3. November 2009 wird nun zum zweiten Mal in diesem Jahr die REGIOKOMM Konferenz (www.regiokomm-konferenz.de) stattfinden, die nach einem erfolgreichen Start im Signal Iduna Park (dem Borussia Dortmund-Stadion) im Frühjahr 2009 nun unter dem Namen REGIOKOMM Süd in Stuttgart ausgerichtet wird.

Wie auch zur letzten Veranstaltung, erwarten wir wieder hochkarätige Referenten und spannende Themen, die sich rund um das Thema “Internet und Regionalmarketing” drehen. Schwerpunkt der REGIOKOMM Süd ist die Bedeutung des Internets (z.B. interaktive Kartenanwendungen, Geocaching etc.) für ein zukunftsgerichtetes Stadt- und Regionalmarketing. Neben dem Web 2.0 werden auch bereits innovative Ansätze des semantischen Webs (Web 3.0) präsentiert. Bei der Konferenz werden jedoch nicht nur die Internet-affinen Akteure auf ihre Kosten kommen.

Hintergrund

Städte und Gemeinden sehen sich heute in einem qualitativ neuen Wettbewerb der Standorte. Neben den “harten” Standortfaktoren werden die “weichen” Faktoren wie Kultur- und Freizeitangebote, die natürliche Umgebung, oder auch die Bildungsversorgung und Qualifikation der Bevölkerung, immer wichtiger. Die Auswahl von Wohn-  und Unternehmensstandorten sowie von touristischen Zielen orientiert sich daran und macht Städte und Gemeinden zu Konkurrenten.

Eine Verbindung zu größeren Einheiten – zu Regionen – wird als Lösungsweg gesehen, um die Gestaltung wesentlicher Standortfaktoren städteübergreifend zu koordinieren, aber auch um als Region für Investoren im globalen Wettbewerb sichtbarer zu werden.

Unter dem Dach eines Regionalmarketings bündeln die Regionen ihre Kräfte. Sie schaffen ein regionales Bewusstsein, das sowohl nach innen wie nach außen wirkt; gleichzeitig gestalten sie hierdurch entscheidend ihr Image mit.

Mittlerweile ermöglicht das Internet eine enorme Markttransparenz im Hinblick auf die Standorte. Ein erfolgreiches Stadt- und Regionalmarketing setzt die Möglichkeiten des Internets wirkungsvoll ein und nutzt es in Form von Websites, aber auch mit Community-, Karten- und GIS-Anwendungen, für seine Zwecke.

Themen der REGIOKOMM Konferenz

  • Was sind die identitäts- und imageprägenden Faktoren der Region, und wie lassen sich diese erkennen, vermitteln und gegebenenfalls auch beeinflussen?
  • Über welche Möglichkeiten und Potenziale verfügt das Medium Internet als Ergänzung des derzeitigen und künftigen Regionalmarketings?
  • Wie kommen in diesem Zusammenhang Kartenanwendungen und Geo-Informationssysteme zum Einsatz?

Ihr Nutzen als Teilnehmer

Sie erhalten aktuelle Informationen zu vielen Themen des Stadt- und Regionalmarketings, die für Ihre tägliche Arbeit wichtig sind. Unsere Referenten zeigen Ihnen hierzu Möglichkeiten für das Stadt-und Regionalmarketing auf. Erfahren Sie, wie in anderen Regionen Projekte bereits umgesetzt wurden und welche Hürden die Akteure dabei überwunden haben. Machen Sie sich ein Bild von den Möglichkeiten des Internets und den Anwendungsfeldern von raumbezogenen Daten und Anwendungen im Stadt-und Regionalmarketing.
Mit dem Fokus auf regionaler Identität und regionalem Image versuchen Städte und Gemeinden ihre administrativen Grenzen zu überwinden und “Kirchturmdenken” abzuschaffen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und sich mit Experten und Fachkollegen darüber auszutauschen, wie Sie – Ihre Stadt oder Region – von diesen Prozessen profitieren können!

Zielgruppe

Die Konferenz richtet sich an Akteure aus der öffentlichen Verwaltung, aus Unternehmen und Wissenschaft, die im Stadt- oder Regionalmarketing tätig sind, aber ebenso an alle thematisch Interessierten – denn Regionalmarketing ist ein Prozess mit beteiligten Akteuren aus allen Bereichen.

Veranstalter

REGIOKOMM, c/o CFGI GmbH, Rheinlanddamm 201, 44139 Dortmund, Tel.: 0231/ 28668-206, E-Mail: info@regiokomm-konferenz.de
Internet: www.regiokomm-konferenz.de

P.S.:

Die Vorträge der vergangenen REGIOKOMM in Dortmund können unter folgendem Link abgerufen werden

Gestern war ich zu einem Geburtstag eines alten Studienkollegen aus meinen Mannheimer Zeiten eingeladen – und ein besserer Ort für das Wiedersehen mit vielen altbekannten Gesichtern hätte ihm gar nicht einfallen können. Gefeiert hat er nämlich im Weingut Fogt – Schönborner Hof in Badenheim, einem kleinen Weinort, ganz nahe der A 61 in der Region, in der die Weinanbaugebiete Nahe und Rheinhessen aneinanderstossen. Was mir besonders gut gefallen hat war zum einen das tolle Zusammenwirken der ganzen Familie Fogt, die nächste Generation mit ihren Lebenspartnern eingeschlossenen. Zum anderen hat man uns mit einer tollen Idee zu einem Picknickservice und den eigenen überzeugenden Weinen gezeigt, dass manchmal “weniger eben mehr ist”. Nun waren das Wetter und die Möglichkeit, im grossen Garten zu sitzen und Wein zu verkosten zudem tolle Grundlagen für einen erinnerungswerten Tag. Schön, dass einfache regionale Genüsse so viel Spaß machen können.

Ende April 2009 fand im Österreichischen Götzis eine hochspannende Veranstaltungswoche statt, die sogar in der Rückschau Aufmerksamkeit lohnt: Die Tage der Utopie 2009.

Aus dem Ankündigungstext:

“Am Horizont unserer Gesellschaft zeichnen sich schon seit längerem weitere Verabschiedungen bisher geltender Überzeugungen und Wahrheiten ab: Unsere bestehenden Verkehrs- oder Schul- oder Ausländerintegrations- oder Gesundheitssysteme, um nur jene Bereiche zu nennen, bei denen über das allgemeine Unbehagen an ihrem gegenwärtigen Zustand Einigkeit zu herrschen scheint.

Unzufriedenheit – Vision – Erste Schritte

Um einen erfolgreichen Veränderungsprozess gestalten zu können, sind drei Elemente wichtig, ganz gleich, ob es sich um Lebensgemeinschaften, Organisationen oder Gesellschaften handelt.
1. Unzufriedenheit mit der bestehenden Situation.
2. Eine Vision.
3. Erste machbare Schritte in Richtung des Zukunftsbildes.

In vielen Diskussionen fließt die allermeiste Energie in die Formulierung der Kritik. Die Tage der Utopie verstehen sich als Gastgeber von Visionen, die uns ein Gefühl für die Möglichkeiten der Alternative bieten. Der utopische Entwurf löst uns aus dem bloßen Diagnostizieren des Defizits, dem Verharren in der Mangelperspektive und richtet unsere Wahrnehmung auf Ressourcen und Chancen.”

Neben anderen traten binnen einer Woche als Redner auf:

Peter Spiegel (Club of Budapest, Genisis Institut for Social Business and Impact Strategies)

Ilja Trojanow (Schriftsteller, u.a. “Die Weltensammler”)

Michael Braungart (Cradle to Cradle)

Die Vorträge sind als mp3 downloadfähig!

Klaus Kofler und Oliver Selaff vom Zunft[institut] referieren am 24. Juni 2009 beim Marketingclub Vorarlberg in Bregenz zum Thema: LOHAS – ein neuer Konsumtrend? Der LOHAS-Lifestyle (Lifestyle of Health and Sustainability) markiert einen neuen Lebens- und Konsumstil, der sich stark an Gesundheit und Nachhaltigkeit orientiert. Aber handelt es sich dabei wirklich nur um einen neuen Trend oder steckt hinter dieser Entwicklung vielleicht mehr? Welche Auswirkungen hat dabei der Megatrend „Nachhaltigkeit“ verbunden mit einem stattfindenden Wertewandel für unsere Wirtschaft und Gesellschaft? Hier finden Sie weitere Informationen.

Liebe Zunft[blog]-Leser,

ich werde immer häufiger darauf angesprochen, ob es nicht die Möglichkeit eines Kennenlernens im grösseren Kreis geben könnte. Ich habe diesen Impuls aufgenommen und möchte anlässlich des jährlich stattfindenen Wachenheimer Burg- und Weinfestes vom 11. bis 14. Juni 2009 eine Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen und Vernetzen bieten.

Ganz zwanglos und ohne terminliche Festlegung soll während des Weinfestes die Möglichkeit bestehen, weitere “Mitstreiter für die guten und regionalen Dinge” kennenzulernen. Wachenheim an der Weinstrasse in der Pfalz und sein Weinfest sind sicherlich eine schöne Gelegenheit für einen Tagesausflug oder einen Kurzurlaub in der “Toskana Deutschlands”.

Weitere Informationen zum Fest (auch zur Pfalz) finden sich hier.

Weitere Informationen zu den aktuellen Aktivitäten der “Die Zunft AG” finden sich hier.

Ein aktueller Artikel zum Thema “Regionale Qualitätsprodukte vermitteln Glaubwürdigkeit” im Magazin Info3 findet sich hier.

Ich freue mich auf viele gute Gespräche und nette Menschen. Eine Anmeldung ist auch über XING möglich.

Herzlichen Gruß

Christoph Hinderfeld

Hinweisen möchte ich auch auf weitere “best-practice”-Aktivitäten, die sich den Themen Wert, Nachhaltigkeit, Stil und Lebensart widmen. Ein tolles Projekt ist das Stilmagazin von Andreas Gerads, wobei Stil, Lebensart und Genuß die Leidenschaften sind, die er mit dem digitalen Stilmagazin bedienen möchte. Andreas Gerads widmet sich hier Themenbereichen wie “Hemden im Vergleich”, in dem hochwertige Herrenhemden verschiedener Hersteller im Detail vorgestellt werden. “Dem Bedürfnis sich über verschiedene Qualitäten informieren zu können geben wir Raum.” so Andreas Gerads. Dies erkennen auch Hersteller und Händler und so hat sich Gerads für das Jahr 2009 neben der Erweiterung der Redaktion auch den Abschluss strategischer Partnerschaften vorgenommen. Eine hat heute mit einer Kolumen mit dem Stilautor Bernhard Roetzel begonnen. Beide Experten finden Sie übrigens auch in der XING-Gruppe “Zünftig”.

Neue bemerkenswerte Regionalentwicklungsimpulse gibt es aus dem badischen Kraichgau, ca. 3o km südlich von Heidelberg zu vermelden. Hier hat Claus Burmeister, VDP-Präsident im Anbaugebiet Baden und schon seit einigen Jahren der önologisch verantwortliche Leiter auf dem Weingut Burg Ravensburg in Sulzfeld mit der Weinlese 2008 gemeisam mit einem Kreis von Investoren (neben dem Unternehmer Heinz Heiler sind dies Barry Green und Klaus Vogel) und mit beratender Unterstützung durch Manfred Schwarz vom Heidelberger Spitzenrestaurant “Schwarz – Das Restaurant” begonnen, das Weingut Heitlinger mit dem Weingut Burg Ravensburg gemeinsam weiterzuentwickeln. Beide Weingüter werden separat geführt aber in bester Form kooperativ vernetzt.

(C) Weingut Heitlinger

Der Auftakt mit einer Präsentation Ende Januar im Gourmettempel “Schwarz – Das Restaurant” in Heidelberg war jedenfalls schon sehr vielversprechend, gute Grundlagen also für eine noch deutlichere Wahrnehmung von regionalen Entwicklungen in der schönen Kraichgauregion. Besonders erfreulich war auch der Hinweis von Manfred Schwarz auf die geplante Weinpreisgestaltung im neuen Restaurantkonzept bei Heitlinger in Tiefenbach. Hier wird man die Weine mit einem einheitlichen Korkgeld bepreisen, eine prima Idee, ich darf hier auf meinen Beitrag zur Transparenz von Produktkalkulationen hinweisen.

Damit Sie diese Messe mit Vortrags- & Workshoptag frühzeitig in Ihren Terminplan einplanen können, hier die erste Ankündigung:

Freitag 04. September bis Sonntag 06. September 2009

Ort: Maag Event Hall | Hardstrasse 219 | CH – 8005 Zürich

Das Zunft[institut] organisiert den Vortrags- und Workshoptag am Freitag, den 04. September 2009. Das Programm befindet sich gerade in der Realisierung und per heutigem Stand haben wir noch zwei Vortrags- bzw. Workshopsthemen zu vergeben. Wenn Sie Interesse haben oder jemanden vorschlagen möchten: Sehr gerne.

Das Themenspektrum der Messe im Überblick:

  • ENERGIE & MOBILITÄT
  • FAMILIE & BILDUNG
  • INVESTITION & RENDITE
  • FAIRTRADE & ÖKOLOGIE
  • GREEN IT & TELECOM
  • FREIZEIT & REISEN
  • BAUEN & WOHNEN
  • GESUNDHEIT & BEAUTY
  • ESSEN & TRINKEN
  • NATUR & ARTENVIELFALT

Weitere Infos unter www.lifefair.ch oder bei Zunft[wissen].

Neuigkeiten gibt es von den Aktivitäten unseres Zunft[instituts]-Experten Hans-Gerd Staschewski und seiner Delikatessen-Manufaktur. Hier wurde in den vergangenen Wochen rund um die Uhr gearbeitet. Nun sind die ersten Proben seiner regionalen Leberwurstvariationen in der Verkostungsphase. Ausgewählte Tester beurteilen die Rezeptkreationen und- ……… die ersten Reaktionen sind erfreulicherweise äusserst positiv. Daran sind nicht allein nur die Rezepturen schuld. Man legt nämlich besonders bei den Rohstoffen großen Wert auf die ausgezeichnete Qualität. Das verwendete Schweinefleisch vom Bunten Bentheimer Schwein stammt vom Naturlandhof Hof Büning. Von der Fa. Lebensbaum – Ulrich Walter GmbH stammen die Kräuter und Gewürze. Beide Betriebe haben ein Ökosiegel – eine Auszeichnung, die für sich spricht. Bei dem Projekt geht es in der nächsten Stufe nun um die Testauswertungen und die letzten Verfeinerungen der Rezepturen. Ab Anfang März geht es dann in die Endphase der Internet-Shop Gestaltung. Und in der 11. Kalenderwoche sollte es so weit sein, dass man die ersten Produkte aus der Regional und Gut Delikatessen-Manufaktur auch per Internet bestellen kann. Ich bin gespannt, zumal Hans-Gerd uns im Juni wieder aktiv beim nächsten Zunft-Netzwerkertreffen auf dem Wachenheimer Wein- und Burgfest unterstützen wird. Vielleicht können wir dann ja gemeinsam die Wurst-Delikatessen verkosten. Kosten Sie mit?

Klaus Kofler sprach am Mittwoch, den 14. Januar 2009 beim Medienmittwoch in Frankfurt im Atrium der Werbeagentur Leo Burnett in Frankfurt-Rödelheim vor über 300 Zuhörern zum Thema

“AUFBRUCH 2009: Der Wandel geschieht – Perspektiven für stürmische Zeiten”

Weitere Berichte dazu folgen …

Hier ein Auszug aus seiner Präsentation, die wir Ihnen gerne im Volltext übersenden. Kontaktieren Sie uns einfach über info@zunftinstitut.org oder www.zunftinstitut.org.

[...]
Open Innovation basiert nicht mehr auf den uns bekannten Win-Win Situationen. Was wir brauchen sind Win-Win-Win Strategien. Denn eine zukünftige Wirtschaft funktioniert nur mit innovativen Strukturen. Und unter innovativen Strukturen sehe ich Strukturen, die primär drei Elemente miteinander verschmelzen:

1. Wissen und Lernen
2. Menschen
3. Netzwerke

• Wissen und Lernen dienen als Nährboden für Innovation
• Menschen die diese Open Innovation Prozesse leben und nach vorne treiben
• Netzwerke generieren neue Modelle der Wertschöpfung, bringen diese Kombination zum Erfolg und schaffen Perspektiv- und Richtungswechsel

Was daraus entsteht, hat nichts mehr mit unserer alten Vorstellung von Innovation zu tun. Wir stehen an einem Wendepunkt. Denn was wir brauchen sind neue Herangehensweisen an Fragen der Innovation. EINE grundlegend neue Richtung.

[...]

Weitere Infos vor und nach der Veranstaltung finden Sie auch hier:

http://www.medienmittwoch.de

2009 ist Darwin-Jahr. Wir begehen seinen 200. Geburtstag und die Darwin’schen Evolutionstheorien werden in den Medien, der Kunst und der Bildung wieder beleuchtet, hinterfragt und diskutiert.

Der ZDF-Tochtersender 3sat hat ein bemerkenswertes Online-Feature geschaffen, das – ganz in modischem Flash gehalten – interessant und inhaltsreich über Darwin informiert. Es ist hier zu erreichen: http://www.3sat.de/darwin/ (siehe Flash-Animation).

Im künstlerischen Kontext betrachtet übrigens ab 5. Februar die Frankfurter Kunsthalle Schirn die Darwin- Historie, mit der Ausstellung: Darwin – Kunst und die Suche nach den Ursprüngen. Das Neanderthal-Museum bei Düsseldorf widmet sich dem Thema sehr umfassend, u.a. mit der Sonderausstellung Darwins Erbe.

Heute erreichte mich dieser Veranstaltungshinweis – und weil ich sicher bin, dass ein Besuch dieser Messe lohnt, habe ich diesen für Sie aufgenommen:

Möbel- und Interiordesign stehen im Mittelpunkt dieses neuen Messekonzepts: Professionelle Einkäufer und interessierte Privatleute entdecken auf der designers fair gute Ideen abseits des Mainstream. Das Angebot reicht vom Holz-Stecktisch über ein Silikon-Lichtobjekt und einen handgewebten Teppich bis hin zum Schalenset aus Beton. Viele Ausstellungsstücke lassen erahnen, welche Freiheiten sich unabhängige Designer nehmen können. So entwarfen AnnaHanna das Sofa „Hempel“, in dem Kleinkram verschwindet, und die Stadtnomaden bringen die äußerst variable Küchenzeile „A la carte“ mit, aus der auf Wunsch sogar Küchenkräuter sprießen. All diese schönen Dinge stammen aus kleinen Produktionen und werden von ihren Designern präsentiert, ausgewählte Produkte sind in einem Shop direkt auf der Messe erhältlich.

Veranstaltungsort:
designers fair, Rheintriadem (Konrad-Adenauer-Ufer 3, 50668 Köln)

Öffnungszeiten:
Pre-Opening am 18.1.2009: 15 – 21 h
19. – 25.1.2009: Mo – Sa 11 – 22h // So 11 – 18h

www.designersfair.de

Ein Rahmenprogramm wird die Messe abrunden: Musik, Lesung und Bar/Lounge sorgen für Entspannung, ein Fachprogramm bietet Wissenswertes. Der Eintritt zur designers fair und ihren Veranstaltungen ist frei.

Die designers fair ist nicht explizit auf ölokogische Aspekte ausgerichtet, aber einige der Designer arbeiten bewusst mit Naturmaterialien, die meisten der ausgestellten Produkte werden in Kleinproduktion, zum Teil in Handarbeit, hergestellt, zudem haben sich viele der jungen Designer für eine Produktion in Deutschland entschieden. Auch im Rahmenprogramm finden sich Veranstaltungen, die dem Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung tragen.

Zum Beispiel:„Alles öko? Wie Designer den Umweltschutz schick machen“

Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Warum eigentlich? Was macht ökologisches Design aus? Wo liegen die Grenzen? Und vor allem: Worauf sollten Designer achten, wenn sie Innenräume und Möbel ökologisch gestalten möchten? Diese Fragen beantwortet Prof. Günter Horntrich in einem Vortrag, der streitbare Positionen nicht scheut.

Vortrag: Prof. Günter Horntrich (Ökologie und Design, Köln International School of Design) Freitag, 23.01.2009, 16 Uhr, im Rheintriadem, Konrad-Adenauer-Ufer 5-7, 50668 Köln. Auch hier ist der Eintritt frei.

“Der Wandel geschieht – Perspektiven für stürmische Zeiten” … so heißt eines der Zunft[institut]-Seminare in dessen Rahmen wir Menschen und Firmen aufzeigen, wieviel Potential in nachhaltigen Geschäftsmodellen und Ansätzen steckt – wieviel Zukunfts-Perspektive eben. Warum? Nun, vorgestern die Banken, gestern die Automobil-Industrie, heute die BASF, morgen die Verlage, dann die Werbebranche, gefolgt von Handelsketten – sicher auch aus dem Diskount Bereich. Es kracht derzeit gewaltig und wer weiß schon, wie lange das noch weitergehen wird, wer davon verschont bleiben wird.

Es galt mal in der Wirtschaft das Gebot, dass in guten Zeiten für schlechte zurückgelegt wird. Es galt dagegen nicht, dass sich wenige alles Geld in die Tasche stecken und wenn es dann ein wenig enger wird, sich nicht mehr daran erinnern mögen und sogar (laut) nach Hilfe schreien – und abertausende redliche Arbeitnehmer unter dieser Art der Mißwirtschaft leiden müssen. Irgendwie habe ich freie Marktwirtschaft anders verstanden und es wäre sehr nachvollziehbar, wenn da Steine flögen und viele Führungskräfte zur Verantwortung gezogen werden würden. Warum scherrt das aber keinen und warum ist der Staat jetzt der Heilsbringer, auf den sonst alle schimpfen und dem man möglichst wenig Steuern überlassen möchte?

Das geht so nicht weiter! Wir sind sicher, dass nachhaltigen und fairen Unternehmen – insbesondere in einem regionalen Kontext – eine große Zukunft bevor steht. Wenn sie es richtig angehen, die Chancen nutzen, die aus Fehler des Globalisierungsdrangs entstanden sind und sich zurück auf den Kunden besinnen. Einfach eigentlich, nur so gar nicht selbstverständlich, wie auch einige Beiträge in diesem Blog zeigen.

Ob diese nachhaltigen Unternehmer dann auf die Wiege (cradle to cradle) setzen, sich vornehmen ihren Kunden zuzuhören, diese in ihre Wertschöpfungsprozesse einbeziehen oder etwas innovativ nachhaltig Neues entwickeln, ist unerheblich. Wichtig ist es an seinen Weg zu glauben, eng an den Menschen im eigenen Umfeld zu bleiben, neu zu denken, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und neu zu handeln. Da wird Fernsehwerbung dann z. B. eine sehr untergeordnete Rolle spielen: Zum einen sind die Leitmedien heute Internet und Mobilphone und zum anderen bedeutet Fernsehwerbung (… und nicht nur die!) einen Preisaufschlag auf das Produkt. Wenn diese Werbeform und klassische Werbung generell überlebt, dann nur, wenn die Anbieter den Prosumenten transparent machen, wieviel mehr sie für das Produkt aufgrund dieser Werbung zahlen müssen. Auf einer solchen Basis kann sich dann jeder selbst entscheiden, ob er das finanzieren möchte oder nicht. Das gilt übrigens auch für Mieten.

Es gibt viele spannende Ansätze und die Schnellen werden die Langsamen und nicht die Großen die Kleinen überholen. Seid mutig … und natürlich hilft das Zunft[institut] gerne in diesen Prozessen, den Perspektiventwicklungen und als begleitender Partner – individuell, fair und ganzheitlich (dieser Werbesatz kostet Sie bei der Inanspruchnahme unserer Dienste keinen Cent mehr ;-) ) versprochen).

… oder Von einem Einkäufer, der auszog, um an Frankfurt vorbei zu fahren.

„Hinten kackt die Ente“ heißt es in meiner Schafkopfrunde, wenn der letzte Stich das Spiel entscheidet. Ähnlich ist es auch mit dem Jahresergebnis des Einzelhandels: Weihnachten gut – alles gut. Daher sollte diese Saison gut vorbereitet sein. Früher geschah das überwiegend auf der Herbstmesse in Frankfurt. Sortimentsthemen wurden definiert, Ware geblockt, Taschenrechner bemüht. Das war früher. Heute ist die Messe eher zu einer Veranstaltung geworden, die dem interessierten Fachpublikum, das ungern nach China fliegt, die Möglichkeit gibt „Kleinasien“ zu spielen.

Heute ziehen sich immer mehr Aussteller zurück. Das liegt sicherlich auch an den Kosten, die ja auch für den Messebesucher in Frankfurt erheblich sind. Es liegt aber auch daran, dass es kein erkennbares Konzept mehr gibt – die Messe ist zu einer riesigen Gemischtwarenhandlung mit Ramschtendenz geworden.

Wo sind die Alternativen? Die lieben Außendienstmitarbeiter, die eh schon vor der Messe auf der Matte stehen, damit man das Geld nicht aus Versehen dem Falschen gibt? Alles so machen wie im letzten Jahr?

Unsere Lösung: Ausflüge machen. In Herning, Birmingham, Paris oder Mailand, findet man auch schöne Sachen und am Messeeingang hört man sogar ein „herzlich Willkommen“.

P.S. Sollte eine Firma in der Nähe der Route liegen, wird sie besucht. Dabei kommt meist das Beste raus, zumindest gibt es dort keine lauwarmen Würstchen und abgestandenen Kaffee…

Andreas Langholz
Coledampfs Küchenkulturzentrum

… nur eingestellt von Olli Selaff

Unglaublich euphorisch und überzeugend diskutiert Prof. Dr. Michael Braungart von EPEA  mit über 100 Experten und mehr als 50 Anbieter, wie Cradle to Cradle (freie Übersetzung “von der Wiege zur Wiege”) in der Praxis funktioniert. 

Nicht nur Unternehmen wie Nike oder KLM haben innovative Konzepte vorgestellt, auch kleinere Unternehmen, wie Trigema haben sich mit Cradle to Cradle beschäftigt und uns T-Shirts präsentiert, die kompostierbar sind. Die Stimmung ist unglaublich positiv, Networking wird gross geschrieben, Konkurrenz gibt es nicht, da alle wissen, dass nur gemeinsam zukunftsweisende Entwicklungen entstehen können. 

Und die sind dringend nötig. Die prominenten internationalen Referenten wie der US-Architekturprofessors William McDonough,  MBDC (McDonough Braungart Design Chemistry), bis zu Janine James, The Moderns, einer der führenden US-Brand-Strateginnen und Zukunfts-Visionärin im Bereich Nachhaltigkeit, machen einen immer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig schnelles Handeln ist. Spannend auch die Vorreiter aus den Niederlanden, die als erstes Land auf dem Weg zur einer Cradle to Cradle-Gesellschaft sind. Ich fühle mich inspiriert, verstanden und animiert,  die Idee nach aussen zu tragen und zu kommunizieren. Denn auch die Kommunikation wird neue Wege beschreiten, Formen finden, die es ermöglichen, diese tollen Produkte und Ideen in die Gesellschaft zu tragen, sie den Konsumenten zu vermitteln und auch sie zu nachhaltigem Handeln zu animieren. Denn jeder kann und sollte etwas tun, um die Erde wieder lebenswerter zu machen. Und da gibt es noch viel zu tun. 

Einige Besucher der Nutec sprechen auch von der zweiten industriellen Revolution, und viele sind sich einig, dass das neue Cradle to Cradle-Prinzip in die Geschichte eingehen wird….ich auch.

Wer wissen will, was zu diesen Begriffen in Deutschland und der Welt geht, der schaut in den LOHAS & Lifestyle Blog von LOHAS.de und Peter Parwan. Hier finden sich vom Eco-Store von C&A, über Trends und Elektroautos bis hin zur Werteentwicklung – schlicht ALLES. Mit Hintergründen, weiterführenden Links und Wissen vom Fachmann. Und wenn es ein mehr an Infos braucht: Einfach Peter Parwan direkt ansprechen. Der Mann ist freundlich, hilfsbereit und kennt sich in diesem Themensprektrum intim aus. Er weiß um Akteure, Coaches, Begleiter, Treiber, Ermöglicher und wertige Berater – in diesen stürmischen Zeiten des Wandels.

… obwohl diese Manufaktur nicht nur Seife macht, nein, besonders nett fand ich die Honigbäder mit Lavendel, Melisse oder Sandelholz. Ein wirkliches tolles Geschenk.

Amba Honigbad Rosengarten

Amba Honigbad Rosengarten

Und auch die Molke-Meersalz-Badezusätze erscheinen mir wirklich attraktiv:

amba Molke-Meersalz Bad mit Lavendel

amba Molke-Meersalz Bad mit Lavendel

Und natürlich gibt es Seifen:

Seife Rosengarten & Lavendel

Seife Rosengarten & Lavendel

Auch bei der amba gilt: Nur natürliche Zusätze, möglichst aus biologischen Anbau und der Glycerin bleibt als einer der wichtigsten pflegenden und rückfettenden Bestandteile in der Seife. Zudem werden meist ätherische Öle verwendet – was bei wirklich nicht allen Seifen der Fall ist. Ein wirkliches Beispiel für eine sinnhafte, naturnahe und nachhaltige Tätigkeit – die anderen zudem Freude bringt. Und alles ist mit der Hand gemacht. Wenn Sie jetzt Glück haben und in oder um Berlin wohnen, finden Sie amba auf insgesamt drei Berliner Weihnachtsmärkten, u. a. auf dem Gendarmenmarkt, vertreten. Damit wären die Geschenke dann wohl sicher …

Und amba hat auch noch Airsprays, Körperöle und Seifenablagen. Wirklich ein schönes Sortiment. Wer jetzt mehr darüber wissen möchte, schaut bei Zunft[wissen] oder auf der amba Site.

Die erste Seifen-Manufaktur in dieser Seifen-Reihe war übrigens Kunya aus Erbach im Odenwald.

Zum Abschluss unserer kleinen Wochenend-Tour über den 2. Zunft[tag] Ruhr  in Essen und einen Abstecher zur Destillerie Dwersteg in Steinfurt haben wir der Pro-Bio in Herford am Samstag Nachmittag einen kleinen Besuch abgestattet.

Die Messe im Alten Güterbahnhof war gut ausgeschildert, der Veranstaltungsort selbst schien mir noch etwas provisorisch. Allerdings hatten rund 100 Aussteller ihren Weg dorthin gefunden, gut 70% – laut Veranstalter – aus der Region. So fand sich ein abwechslungsreiches Angebot mit zahlreichen Verköstigungsstationen. Im Mittelpunkt stand eine Showküche, auf der dann auch kräftig gewerkelt wurde. Also – zusammen mit dem günstigen Eintrittspreis von Euro 4.- und kostenlosen Parkplätzen – beste Voraussetzungen für viele Besucher.

Die Fülle war für einen Samstag Nachmittag ok, der Bereich mit der Showküche zog allerdings eher weniger Zuschauer an bzw. lud nicht wirklich zum Verweilen ein. Das war sowohl für die Köche als auch für die geplanten Fach-Vorträge sehr schade. Es hatte eher die Anmutung eines Bierzeltes, in dem die Gespräche am Tisch wesentlicher waren als die Menschen auf der Bühne. Und das trotz sehr guter Technik, mehrerer Leinwände und Monitore sowie einer Kamera.

Vorschlag fürs nächste Mal: Entweder keinen Fachteil oder eine klare Abgrenzung dieses Bereiches inkl. einer richtigen Bestuhlung – und dann nicht am Samstag-Abend! Und noch ein Tipp: Einen Fachteil entsprechend mit einem – wenn auch kleinen – Teilnahmebetrag im Bereich von Euro 40-60.- belegen, der vorab zu zahlen ist. So ist dann meist gewährleistet, dass die die sich angemeldet haben auch kommen.

… lieferte dieser 2. Zunft[tag] im Rahmen der Veranstaltungsreihe Essens Kreative Klasse auf Zollverein. Ein spannender Nachmittag, der eben mit Impulsen und Beispielen für kleine Unternehmen und Unternehmer angereichert war. Da wurden die unterschiedlichsten Themen beleuchtet: von der Bedeutung der Innovation, über Bündelungsstrategien für Handwerker, Online-Schmuck-Verkauf (sehr, sehr schöne Stücke, die auch live zu sehen waren), Charakteristiken und Definitionsversuche der kulturell-kreativen Klasse, der Entschleunigung des Handels, bis hin zu Untersuchungen des Kaufverhaltens der LOHASen und grüner Architektur.

Wer da war wird bestätigen: Da war sicher für jeden etwas dabei – und es wurden viele Gesprächs- und Diskussionsansätze geschaffen. Und vielleicht ja auch Anknüpfungspunkte für Kooperationen und ganz neue Projekte. So stand auch bei dieser Veranstaltung die Bündelung von vielen kleinen Kräften zu einer großen Kraft im Vordergrund.

Die meisten Vorträge vom Zunft[tag] finden Sie hier: Nachbereitung des 2. Zunft[tages]

Ich möchte aber auch nicht verschweigen, dass es einige kritische Töne gab. Töne, die die mangelnde Unterstützung durch die politische Klasse bemängelten – genau wie den Filz und die Cliquen-Bildung rund um die Geldtöpfe des Mega-Projektes Kulturhauptstadt Essen 2010 – so meine ganz persönliche Wahrnehmung. Als klassischer Top-Down-Prozess angelegt, liegt die Vermutung nahe, dass das Gross der Mittel oben hängen bleibt, der eigenen Status-Sicherung dient und dass unten bei denen, die dieses Projekt letztlich leben und tragen sollen, nichts mehr oder wenig ankommt. Da hinken dann auch Vergleiche mit der diesjährigen Kulturhauptstadt Europas Liverpool und entsprechende Hinweise darauf, dass es dort ja auch nicht wirklich gut klappen würde und eine zu hohe Erwartungshaltung gegenüber den Verantwortlichen in Essen nicht gerechtfertigt wäre. Zum einen glaube ich an den europäischen Gedanken, der in diesem Falle nahelegen würde in Liverpool mal nach den lessons learned – zu fragen. Schließlich ist noch ein gutes Jahr Zeit diese zu berücksichtigen und zum zweiten finden sich dort ja vielleicht ähnliche Strukturen wie bei uns, so dass auch in Liverpool viel Geld in nutzlosen und unsichtbaren Strukturen versickert sein könnte. Da solche Projekte zu großen Teilen mit Steuergeldern gefördert werden, sollte eigentlich jeder Bürger Europas hier Rechenschaft verlangen dürfen … so wäre eine totale Transparenz solcher Vorhaben wichtig und vor allem eines: Nachhaltig.

Aber solche Anmerkungen und Nachfragen sind meist nicht schicklich, wohl aber meine wiederum ganz persönlichen lessons learned u. a. aus der Misswirtschaft der Banken. Ich will und werde solche Fragen stellen – auch wenn es keine Antworten sondern nur Ausreden und Schweigen darauf gibt.

Vielleicht – oder besser hoffentlich – haben Sie sich gewundert, dass hier in den letzten Tagen nicht so viel gelaufen ist. Das lag an eben dieser “Tour”. Ich bin vom 2. Zunft[tag] in Essen in Richtung der Destillerie Dwersteg gefahren, um die Reise dann mit einem Besuch auf der Pro-Bio in Herford zu komplettieren.

In diesen Tagen habe ich eine Menge Spannendes gesehen, viel gelernt und registriert, dass viele noch immer nicht aufgewacht sind. Viele haben den Wandel (noch) nicht bemerkt. Gewerkschaften wollen heute “ein Anker im Meer des Wandels” (O-Ton Brand eins “Improvisation”) sein – nur: Wieviele haben denn bemerkt, dass sie auf einem Schiff sind, dass es abgelegt hat und das draußen schwere See – oder wie wir in Hamburg sagen – Hack ist? Anyway. Ich werde die nächsten Tage nutzen, Ihnen die Geschichten zu erzählen.

Das sind zwei von vielen Fragen, die am

24. und 25. Oktober auf den

Bayreuther Dialogen 2008

bewegen werden. Bei der Veranstaltung dreht sich alles um die “Moralisierung der Märkte – neue ohnMacht des Konsumenten?!”

Wird der Konsument nur beeinflusst?
Welche Rolle spielt Moral im Handel zwischen Unternehmen?

Zu den diesjährigen Referenten zählen unter anderem:

- Prof. Dr. Hansjörg Elshorst – Vorsitzender des Beirats von Transparency International
- Bodo Hombach, Geschäftsführer der WAZ-Gruppe
- Jürgen Jaworski, Geschäftsführer bei 3M
- Prof. Dr. Peter Schallenberg, Professor für Moraltheologie, Fulda
- Prof. Dr. Matthias Schmidt, Geschäftsführer der Klaus Dieter-Trayser-Stiftung
- Prof. Dr. Nico Stehr, Professor für Kulturwissenschaften an der Zeppelin University
- Rainer Brüderle, Stellv. Bundes-Fraktionsvorsitzender der FDP
- Dr. Michael Kern, CEO von A.T.U.

… und viele andere.

Weiterführende Informationen finden sich auf der Website Bayreuther Dialoge.

Obwohl wir uns einige Fragen zum Thema bereits beantwortet haben – bei uns heißen die Konsumenten eben deshalb Prosumenten -, birgt diese Veranstaltung sicher spannende Diskussionen und Sichtweisen aus der Praxis.

Etwas in eigener Sache: Das Zunft[institut] hat sein Seminarangebot um drei weitere Formate erweitert. So gibt es jetzt ein Orientierungs-Seminar “Die Herausforderung Nachhaltigkeit - Vom Modebegriff zum Wirtschaftsfaktor”, das sich für alle eignet, die sich einen Überblick verschaffen und in erste konkrete Fragestellungen einsteigen möchten. Ferner ist im Bereich Kommunikation “Sender ohne Empfänger - Neues Denken für neue Kommunikation” hinzugekommen. “Da geht noch was: Faktor Mensch - Wer nichts will bekommt auch nichts” beschäftigt sich eben mit dem Menschen und Mitarbeiter im Nachhaltigkeitsprozess. Die Detailprogramme sowie die genauen Termine werden in Kürze verfügbar sein. Neben offenen Veranstaltungen können alle Seminar auch firmenintern gebucht werden. Und natürlich sind die Erstformate “Der Wandel geschieht - Perspektiven für stürmischen Zeiten” sowie “Pragmatische Erneuerung - Schaffung von neuen Sicht- und Handlungsweisen” weiterhin im Angebot.

Details zu diesem Programm finden Sie an deser Stelle.  

… ist der Titel einer Veranstaltung im Gotheanum in Dornach/Schweiz am 13. und 14. September 2008. In Kolloquien sollen Brücken zwischen innerer und äußerer Nachhaltigkeitsarbeit geschlagen werden, um die “Welt der Menschen mit Natur, Kosmos und Erde” wieder zu verbinden.

Ich finde das hört sich spannend an – auch und gerade weil ein wenig undogmatische Spiritualität im Spiel ist. Leider ist der Meldeschluss schon am 30.08.08 – aber ich denke nachhaltig agierende Einrichtungen sind so flexibel auch Nachzüglern eine Chance zu geben.

So scheint das Thema Nachhaltigkeit wirklich sehr weite Kreise zu ziehen – auch im anthroposophischen Umfeld ist es angekommen. Anderseits werden einige vielleicht sagen, dass eben die Anthroposophen schon immer nachhaltig waren. Anyway. In jedem Fall ist die Verbindung des Wortes “nachhaltig” mit dem Wort “Schicksal” drastisch – vielleicht sogar aufrüttelnd.

Ich würde uns allen wünschen, dass wir wöchendlich eine solche Veranstaltung in Deutschland oder sogar parallel in den Metropolregionen haben. Damit das Thema präsenter und anfassbarer wird, damit sich Menschen darüber austauschen können. Sollte Ihnen eine solche Veranstaltung “über den Weg laufen”, zögern Sie nicht an dieser Stelle darüber zu berichten.

Einmal ein Hinweis in eigener Sache: Ab Herbst 2008 bietet das Zunft[institut] eine erste Serie von Seminaren rund um die Themen Innovation, Trends, Kommunikation und Wissen im Kontext zur Nachhaltigkeit an.

Uns lagen bei der Konzeption insbesondere die pragmatische Ausrichtung, ein inspirierendes Umfeld und die faire Preisgestaltung am Herzen. So werden die ersten beiden Seminare bereits im Oktober im Bregenzerwald stattfinden, der zu dieser Jahreszeit noch immer mit seiner Schönheit lockt. Eine Besonderheit ist die Tatsache, dass die Seminarkosten die Unterbringung bereits beinhalten. Haben Sie Lust auf einen Perspektivwechsel und neue, inspirierende Impulse?

07. bis 09. Oktober 2008:

Der Wandel geschieht – Perspektiven für stürmische Zeiten

28. bis 30. Oktober 2008:

Wissen, Nachhaltgkeit und Innovation – Der Kreislauf für zukünfige Innovationen

Nährere Informationen und Buchungsmöglichkeiten finden Sie auf der Website …

Die Seminare finden in Kooperation mit Trends & Wege  statt, die weitere Seminare rund um Innovation anbieten.

Die Veranstaltung am gestrigen Mittwoch im eindrucksvollen, vom Architekturbüro Behnisch entworfenen Musem für Kommunikation in Frankfurt war mit rund 350 Teilnehmer sehr gut besucht. So ließ es sich auch nicht vermeiden, dass sich sogar eine längere Schlange vor der Tür bildete. Ein Thema also, dass viele bewegt?!!

Unter der Federführung des LOHAS-Kompetenz-Centers in Zusammenarbeit mit dem Orga-Team Medienmittwoch Frankfurt und dem Zunft[institut] gelang es, interessante Podiumsteilnehmer (Verantwortliche von IVY – ist Efeu auf Englisch! Ahhh!, memo, FLP – fairflowers, LOHAS.de und AC Nielsen) zusammen zu bringen.

Ich selbst habe einige Impulse aus Frankfurt mitgebracht:

> LOHAS als Zielgruppe zu nutzen und zu behandeln ist nicht schlau
> Studien (hier über LOHAS) sind – wie immer ;-) – schwierig und bringen ihre Gegenstudie gleich mit
> Es gilt in der Tat das Marketing nachhaltig zu verändern und bisher wurde dieser Weg weder eindeutig identifiziert noch ansatzweise die erste Etappe des Weges massgeblich beschritten – wie erklärt es sich sonst, dass der gut 2 Jahre alte Frosta-Blog noch immer als Best-Practice herhalten muss?
> … dennoch tut sich etwas.

Schön wäre es, mehr solche Veranstaltungen überall im Land ins Leben zu rufen und gleichzeitig eine so große Beteiligung zu haben. Schön wäre es auch, sich häufiger an fairen und noch dazu fantastischen Rosen – die es dort als Geschenk von FLP gab – zu erfreuen. Nicht verschweigen möchte ich die kritischen Töne, die vielleicht auch den fehlenden Patentrezepten geschuldet sind, letztlich aber den Prozess massgeblich mit voran bringen. Den Prozess ein nachhaltiges Marketing zu schaffen, das transparent und offen agiert sowie seine Kunden endlich in den Mittelpunkt stellt.

Am 7. Juli fand in Berlin eine interessante Veranstaltung unseres Kooperationspartners “Stratum Consult” statt, ein “24 Stunden Beratungsmarathon” für junge Unternehmer und Existenzgründer im Rahmen der Initiative “365 Orte im Land der Ideen”. Spannend war eine Podiumsdiskussion, die von Peter Unfried, dem stellvertretenden Chefredakteur der TAZ moderiert wurde ( – die Besetzung des Podium findet sich hier). Klar zu erkennen war, dass Themen wie Vernetzung, CSR und Haltung das Plenum und das Podium am stärksten interessierten, erfreulich war auch, dass die Positionen der Die Zunft AG, die ich auf dem Podium vertreten konnte, auf eine erfreuliche Zustimmung stiessen. Man kann also auch hier erwarten, dass sich die ja schon heute sehr umfänglichen Netzwerkstrukturen weiter entwickeln werden. 

Anbei auch ein Hinweis auf zwei interessante Veranstaltungen zu den Themenbereichen LOHAS und nachhaltige Entwicklung im Juli. Am 9. Juli 2008 referieren Klaus Burmeister, Aufsichtsrat der “Die Zunft AG” und Klaus Kofler, Mitgründer des Zunft[instituts] beim “Medienmittwoch” in Frankfurt zum Thema “Konventionelles Marketing war gestern!? – Stellen die LOHAS die Kommunikation auf den Kopf?” – das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Am 07. Juli nehme ich – Christoph Hinderfeld – für die “Die Zunft AG” und das Zunft[institut] am “24 Stunden Beratungsmarathon” in Berlin auf dem Podium zum Thema “Ist die Zeit reif für die neuen Unternehmer?” Stellung – das Veranstaltungsprogramm findet sich hier.

Für alle diejenigen, die den 1. Zunft[tag] Mittelhaardt – Kurpfalz verpasst haben oder aber diejenigen, die diesen Tag nochmals an sich vorbei ziehen lassen möchten, gibt es seit heute drei kleine Videos. Sie finden diese im “Kanal der guten Dinge”: Zunft[TV] – Bereich Veranstaltungen. Thematisch gegliedert sind diese Videos wie folgt: Veranstaltungs-Auftakt mit den Grußworten der lokalen politischen Vertreter, Impulsvorträge inkl. der Podiumsdiskussion zum Thema Nachhaltigkeit mit politischen Vertretern und Workshops mit dem anschließenden “Mercato del Gusto”.
Riskieren Sie doch mal einen Blick!

Ich möchte auf eine Veranstaltung im Oktober hinweisen, für die wir noch weitere Vorschläge und Mitstreiter suchen – den 2. Zunft[tag] Ruhr. Dieser ist anlässlich der Reihe “Essens kreative Klasse” für den Oktober 2008 geplant. Der genaue Termin wird in den nächsten Wochen festgelegt. Die Veranstaltung soll an spannenden Orten des Weltkulturerbes Zollverein in Essen stattfinden. Der Zunft[tag] wird sich mit Fragen des nachhaltigen Konsums, mit Designthemen, der Entwicklung von Netzwerken und der Clusterbündelung, mit Themen der Regionalisierung und mit Kooperationsmodellen im Handwerk beschäftigen. Weitere Informationen finden sich hier.

Aktuelles …

Tage der Utopie - Mutige Expeditionen nach Übermorgen vom 03. - 05.10.2010 in Breklum bei Husum u. a. mit Werner Boote, Filmemacher "Plastic Planet", Prof. Gion Caminada, Architekt, Prof. Dr. Hans-Peter Dürr, alternativer Nobelpreisträger und Dr. rer pol. Hans Christoph Kürn, Personalentwickler.

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