“Der Wandel geschieht - Perspektiven für stürmische Zeiten” … so heißt eines der Zunft[institut]-Seminare in dessen Rahmen wir Menschen und Firmen aufzeigen, wieviel Potential in nachhaltigen Geschäftsmodellen und Ansätzen steckt - wieviel Zukunfts-Perspektive eben. Warum? Nun, vorgestern die Banken, gestern die Automobil-Industrie, heute die BASF, morgen die Verlage, dann die Werbebranche, gefolgt von Handelsketten - sicher auch aus dem Diskount Bereich. Es kracht derzeit gewaltig und wer weiß schon, wie lange das noch weitergehen wird, wer davon verschont bleiben wird.
Es galt mal in der Wirtschaft das Gebot, dass in guten Zeiten für schlechte zurückgelegt wird. Es galt dagegen nicht, dass sich wenige alles Geld in die Tasche stecken und wenn es dann ein wenig enger wird, sich nicht mehr daran erinnern mögen und sogar (laut) nach Hilfe schreien - und abertausende redliche Arbeitnehmer unter dieser Art der Mißwirtschaft leiden müssen. Irgendwie habe ich freie Marktwirtschaft anders verstanden und es wäre sehr nachvollziehbar, wenn da Steine flögen und viele Führungskräfte zur Verantwortung gezogen werden würden. Warum scherrt das aber keinen und warum ist der Staat jetzt der Heilsbringer, auf den sonst alle schimpfen und dem man möglichst wenig Steuern überlassen möchte?
Das geht so nicht weiter! Wir sind sicher, dass nachhaltigen und fairen Unternehmen - insbesondere in einem regionalen Kontext - eine große Zukunft bevor steht. Wenn sie es richtig angehen, die Chancen nutzen, die aus Fehler des Globalisierungsdrangs entstanden sind und sich zurück auf den Kunden besinnen. Einfach eigentlich, nur so gar nicht selbstverständlich, wie auch einige Beiträge in diesem Blog zeigen.
Ob diese nachhaltigen Unternehmer dann auf die Wiege (cradle to cradle) setzen, sich vornehmen ihren Kunden zuzuhören, diese in ihre Wertschöpfungsprozesse einbeziehen oder etwas innovativ nachhaltig Neues entwickeln, ist unerheblich. Wichtig ist es an seinen Weg zu glauben, eng an den Menschen im eigenen Umfeld zu bleiben, neu zu denken, aus Fehlern der Vergangenheit zu lernen und neu zu handeln. Da wird Fernsehwerbung dann z. B. eine sehr untergeordnete Rolle spielen: Zum einen sind die Leitmedien heute Internet und Mobilphone und zum anderen bedeutet Fernsehwerbung (… und nicht nur die!) einen Preisaufschlag auf das Produkt. Wenn diese Werbeform und klassische Werbung generell überlebt, dann nur, wenn die Anbieter den Prosumenten transparent machen, wieviel mehr sie für das Produkt aufgrund dieser Werbung zahlen müssen. Auf einer solchen Basis kann sich dann jeder selbst entscheiden, ob er das finanzieren möchte oder nicht. Das gilt übrigens auch für Mieten.
Es gibt viele spannende Ansätze und die Schnellen werden die Langsamen und nicht die Großen die Kleinen überholen. Seid mutig … und natürlich hilft das Zunft[institut] gerne in diesen Prozessen, den Perspektiventwicklungen und als begleitender Partner - individuell, fair und ganzheitlich (dieser Werbesatz kostet Sie bei der Inanspruchnahme unserer Dienste keinen Cent mehr ;-)) versprochen).
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